Im Billmericher Waldstadion ist am Sonntag ein Zuschauer zusammengebrochen. © Schürmann
Fußball

Fan bricht vor Kreisliga-Spiel im Waldstadion zusammen

Schrecksekunden im Billmericher Waldstadion. Vor dem Spiel zwischen BRB und dem TSC Kamen II erlitt ein Zuschauer einen Zusammenbruch. Er wurde mit vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Auf einmal wurde es am Sonntag mucksmäuschenstill im Billmericher Waldstadion. Gerade als die zweite BRB-Mannschaft ihren klaren Sieg gegen Hemmerde II feuchtfröhlich feierte, schallte ein Ruf über den Sportplatz. „Wir brauchen einen Notarzt“, rief die Vorsitzende von Blau-Rot Billmerich, Anke Clausmeier, in Richtung Vereinsheim.

Von jetzt auf gleich war Ruhe eingetreten. Etwas abseits des Platzes war ein Zuschauer zusammengebrochen. Ein Ersthelfer aus den Billmericher Reihen kümmerte sich sofort um den Mann. Nur wenige Minuten später traf der Rettungswagen im Waldstadion ein, fuhr über die Wiese und hielt an der oberen Eckfahne auf der Seite des Vereinsheims.

Erstes Aufatmen: Mann steigt eigenständig in den Krankenwagen

An Fußball dachte in diesen Augenblicken niemand. Doch etwa zehn Minuten nachdem der Rettungsdienst eintraf, ein gutes Zeichen: Der Mann konnte eigenständig in den Krankenwagen steigen. Für weitere Untersuchungen wurde es in ein Krankenhaus gebracht.

Unter Applaus der Zuschauer und Spieler, die während des Vorfalls bereits zum Warmmachen auf dem Platz standen, fuhr der Krankenwagen aus dem Stadion. Mit einer knappen Viertelstunde Verspätung konnte das Kreisliga-Spiel zwischen Billmerich und dem TSC Kamen II schließlich angepfiffen werden und endete torlos.

Laut dem Billmericher Trainer konnte der Fan am Abend das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Es soll sich wohl nur um einen Kreislaufzusammenbruch gehandelt haben.

Über den Autor
Volontär
Jahrgang 1992. Geboren und aufgewachsen in Unna. Kennt den Kreis Unna wie seine Westentasche, hat in seinem Leben aber noch nie eine Weste getragen. Wollte schon als Kind Sportreporter werden und schreibt seit 2019 für Lensing Media über lokale Themen - auch über die Kreisgrenzen hinaus.
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Marcel Schürmann