Rabea Pein steuerte erneut 12 Tore zum Sieg des Königsborner SV gegen die PSV Recklinghausen bei. © Patrick Fleckmann
Handball

Königsborner SV auf einem guten Weg – auch wegen Tormaschine Pein

Der Königsborner SV ist auf einem guten Weg in Richtung Klassenerhalt. Auch wegen Kreisläuferin und Tormaschine Rabea Pein.

Ein flottes Spiel mit dramatischer Schlussphase sahen die Zuschauer am Samstagabend in der Hellwegsporthalle Unna zwischen dem Königsborner SV und der PSV Recklinghausen.

Und beide Trainer waren sich nach Spielschluss einig: Die Partie hätte unentschieden ausgehen müssen. So stand es auch zwölf Sekunden vor Schluss 29:29, als die Schiedsrichter noch einen Siebenmeter für Königsborn pfiffen. Nervenstark übernahm Rabea Pein die Verantwortung und netzte zum Siegtreffer ein.

Überhaupt wird Pein immer mehr zur Tormaschine des KSV. Zwölf Treffer standen für die Kreisläuferin am Ende auf dem Zettel. In der Summe sind es nun bereits 42 Saisontore. Alles wäre jedoch nicht möglich ohne die guten Anspiele zum Kreis von Melanie Webers, die selber ebenfalls eine Top-Leistung ablieferte.

„Ich fand, das war heute durchweg eine gute Mannschaftsleistung. Vorne haben wir die Lücken für den Kreis effektiv ausgenutzt“, freute sich Rabea Pein nach Spielschluss. Mit viel Selbstvertrauen agierte auch Jona Krollmann. Die 19-Jährige traf von der Halblinks-Position fünfmal und hielt damit den KSV besonders in Hälfte zwei im Spiel.

6:6 Punkte hat Königsborn nun auf dem Konto und die beiden nächsten Aufgaben in zwei Wochen bei der BVB-Reserve und danach gegen Ibbenbüren sind in der aktuellen Form durchaus lösbar. Gute Aussichten also für das Saisonziel Klassenerhalt.