Rabea Pein markierte bei der Niederlage gegen Germania Fritzlar immerhin noch neun Tore. © Michael Neumann
Handball

Königsborns Kreisläuferin sauer: „Gegentor in doppelter Überzahl kann nicht sein“

Heim-Niederlage gegen Germania Fritzlar. Beim Drittligisten Königsborner SV herrscht ganz augenscheinlich Redebedarf. Auch das Fazit der Kreisläuferin fällt wenig gut aus.

Die Leistung war heute auf keinen Fall drittligatauglich. Der Rückraum hat heute komplett versagt“, war KSV-Coach Kai Harbach sehr enttäuscht nach der Königsborner 19:24-Niederlage gegen den SV Germania Fritzlar.

Die Zuschauer in der gut gefüllten Hellweg-Sporthalle sahen in der Tat über weite Strecken Angriffsbemühungen des eigenen Teams, die in dieser Form mit Handball in der 3. Liga wenig gemein hatten. Einige Male wurden Würfe des KSV-Angriffs von der guten Keeperin der Gäste gefangen und zu eigenen Tempogegenstößen genutzt.

Mittelspielerin Melanie Webers reibt sich in der Defensive auf

Der Gegner aus Nordhessen stand kompakt hinten drin und Mittelspielerin Melanie Webers rieb sich ständig in der Deckung auf. Immer wieder wurde versucht, Kreisläuferin Rabea Pein anzuspielen, die es trotz messerscharfer Bewachung auf fünf Feldtore brachte. Ein Lichtblick in einem aus KSV-Sicht eher trüben Spiel. Pein versenkte zudem noch vier ihrer fünf Siebenmeter im gegnerischen Kasten.

„Wir waren heute zu statisch vorne. Es kann auch nicht sein, dass wir in der ersten Hälfte bei doppelter Überzahl ein Gegentor kriegen“, war Pein trotz ihrer guten Leistung enttäuscht.

Am nächsten Samstag gibt es das verlegte Spiel vom ersten Spieltag, wobei es hier auch noch zu einem Heimrecht-Tausch gekommen ist. Der Gegner, LiT Tribe aus Hille wird so am kommenden Samstag um 19 Uhr in der Unnaer Hellweg-Sporthalle antreten.

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Redaktion Lokalsport
67er Jahrgang aus dem Herzen Westfalens. Lokaljournalist durch und durch, seit über 25 Jahren mit dem geschärften Blick auf das Sportgeschehen zwischen Lippe und Ruhr.
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Thorsten Teimann