20:20 - TV-Damen drehen ein Herzinfarkt-Spiel

Handball-Landesliga

Das war eines dieser Herzinfarkt-Spiele, die die Nerven von Spielerinnen, Trainer und Fans auf das Äußerste strapazieren. 20:20 zeigte die Anzeigetafel in der Metheler Sporthalle beim Schlusspfiff an und alle waren sich einig: Das ist ein gerechtes Ergebnis.

WERNE

von Von Heinz Overmann

, 27.02.2011, 20:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Letzte Auszeit direkt vor dem Abpfiff - Trainer Wolters gibt Anweisungen

Letzte Auszeit direkt vor dem Abpfiff - Trainer Wolters gibt Anweisungen

TEAM UND TORE TV Werne: Leder, J. Skaletz - Schulz, Steinhoff, Dröge, Hillebrandt, Beckmann, Theißen, L. Skaletz

Und da hatte Trainer Ralf Wolters einiges zu verbessern. „ Meine Damen haben in der ersten Hälfte einfach nicht gut gespielt, haben Torchancen nicht genutzt und die taktische Disziplin vernachlässigt“, lautete die Kritik des Trainers zur Pause. Offenbar fand Wolters die richtigen Worte, denn plötzlich hielten sich seine Damen an die taktischen Vorgaben und zeigten Einsatz. Die Aufholjagd konnte beginnen. Bis zum 16:12 verteidigte Kaiserau den Vorsprung, dann gelang dem TV Werne mit einem Zwischenspurt von 5:1-Toren der 17:17-Ausgleich.

Und dann folgte die Schlussphase, die nichts für schwache Nerven war. Über 18:18 ging der TV mit 19:18 erstmals in Führung, in der Schlussminute20:19, Kaiserau glich aus - und eine Sekunde vor dem Abpfiff knallte Michaela Steinhoff den Ball an den Pfosten. Die Schiedsrichter entschieden auf Freiwurf, den aber Daniela Theisen in die gegnerische Mauer knallte - das war die letzte Aktion des Spiels. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das Unentschieden verdient, insgesamt aber glücklich. Beste Spielerin war Torfrau Kim Leder, die wichtige Bälle gehalten hat“, so Trainer Wolters.

TEAM UND TORE TV Werne: Leder, J. Skaletz - Schulz, Steinhoff, Dröge, Hillebrandt, Beckmann, Theißen, L. Skaletz

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