Als die Profis ausnahmsweise mal Balljungen für den WSC waren

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Für viele WSC-Spieler werden am Samstag Erinnerungen wach, wenn sie in der Bayerhalle in Wuppertal aufschlagen. Vor mehr als zehn Jahren war der WSC hier in der Jugend mal zur Gast.

von Juri Kollhoff

Werne

, 12.12.2019, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Wochenende heißt es für einige Volleyballspieler des Werner SC: „Back to the roots“. Wenn Werne am Samstag in der Landesliga auf den SV Bayer Wuppertal II trifft, werden sicherlich einige Spieler in Erinnerungen schwelgen. Denn im Jahr 2008 nahmen einige WSC-Spieler, damals noch als Jugendliche, am Wuppertaler Turnier mit dem Motto „Jugend trifft Profis“ teil.

Damals spielte die erste Mannschaft Wuppertals noch in der Bundesliga. Am Wochenende treffen die beiden Teams in der Bayer-Sporthalle aufeinander - die gleiche Halle wie damals, die mit ihren 2.300 Sitzplätzen nach wie vor für große Sportveranstaltungen geeignet ist.

Als die Profis mal die Balljungen waren

Bei dem Turnier „Jugend trifft Profis“ spielten abwechselnd Jugendliche und Mannschaften aus der Bundesliga (z.B. Moerser SC, Bayer Wuppertal) und dem benachbarten Ausland.

Dabei erlebten die jungen Talente die Profis hautnah, sie spielten sich gemeinsam ein und bekamen wertvolle Tipps vor ihren Spielen. WSC-Kapitän Philipp Zurwieden war einer derjenigen, die damals schon für den Werner Klub aufschlugen. Er erinnert sich gern an das Event. „Das war schon eine tolle Erfahrung damals in einer Bundesligahalle zu spielen als die Profis bei unseren Spielen die Balljungen waren.“

Weltrekord beim Rundlauf

Ein weiteres Highlight war der Einzug ins Guinness-Buch der Rekorde für die meisten Netzüberquerungen in Folge. Es entstand ein Rundlauf, bei dem knapp 100 Sportler beteiligt waren – nach mehreren hundert Überquerungen machte ironischerweise ein Profi den Fehler. Dennoch reicht es für den Weltrekord, der mittlerweile aber überboten wurde.

Auch sportlich lief es damals rund für die U16 des Werner SC. Nach erfolgreicher Vorrunde setzte sich der Klub im Halbfinale gegen Gastgeber Wuppertal durch und unterlag nur im Finale denkbar knapp 1:2 gegen den Rumelner TV.

Wuppertal ist für den WSC ein unbekanntes Team

Ähnlich erfolgreich will das Team von Bronek Bakiewicz auch jetzt sein und den damaligen Sieg über Wuppertal wiederholen. Ob bei den Wuppertalern noch bekannte Gesichter dabei sein werden, weiß Bakiewicz nicht.

„Wir haben schon seit Jahren nicht mehr gegen Wuppertal gespielt, wir kennen den Gegner diesmal also gar nicht. Aber es wird sicher ein schönes Déjà-vu, wenn wir wieder in der Bundesligahalle auflaufen dürfen.“

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