Am Ende eine deutliche Niederlage, aber: Starke Leistung, SV Herbern!

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Der SV Herbern verliert das Viertelfinale des Westfalenpokals deutlich. Dennoch kann der Landesligist mit seiner Leistung zufrieden sein, findet unsere Kolumnistin.

Herbern

, 23.11.2019, 22:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Fünf Gegentore sprechen eigentlich eine deutliche Sprache und zeugen oft von einer sehr schwachen Leistung einer Mannschaft. Nicht so beim Spiel des SV Herbern. Die Mannschaft von Holger Möllers ist im Ergebnis zwar deutlich Baden gegangen - zeigte aber keineswegs eine schlechte Leistung.

Der Siegeswille und der Kampfgeist war der Herberner Mannschaft in jeder Sekunde anzumerken. Mit allem Willen und aller Kraft gingen die Herberner in jeden Zweikampf, jeden Sprint und jedes Laufduell - koste es, was es wolle. Sinnbild dessen war Julius Höring, der Mitte der ersten Halbzeit aus nächster Nähe einen Ball ins Gesicht bekam und voller Adrenalin einfach weiterspielte, als wäre überhaupt nichts gewesen. Mit dieser Einstellung machte die Herberner Mannschaft dem Regionalligisten das Leben dann auch gerade in der zweiten Halbzeit nicht unbedingt einfach und konnte sich ihre verdienten Chancen erspielen.

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Am Ende gab es dann aber eben einen ausschlaggebenden Faktor, der das Spiel dann auch entschied: der Klassenunterschied. Drei Klassen trennen den SV Herbern vom SV Rödinghausen - das wurde auch auf dem Spielfeld deutlich. Und deshalb konnten die Herberner eben eine wirklich sehr gute Leistung abrufen, die ihnen gegen den übermächtigen Gegner aber leider am Ende gar nichts nützte. Sie mussten sich zwar deutlich geschlagen geben, konnten aber mit der Leistung in jedem Fall zufrieden sein. Chapeau also vor dem sehr überzeugenden Sieg des Regionalligisten SV Rödinghausen - aber mindestens genauso vor dem guten Spiel und dem hervorragenden Einsatz des SV Herbern.

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