Wie viel ich mir vom Saison-Endspurt versprochen hatte

rnKommentar

Es hätten noch so viele spannende Partien auf die Amateurfußballer aus Werne und Herbern gewartet. Ein Kommentar über all das, was noch möglich gewesen wäre.

Werne, Herbern, Stockum

, 12.05.2020, 12:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich wären wir jetzt mitten in der spannenden Phase der Saison. Zwei Spiele hätten die heimischen Fußballer in Landes- und Kreisliga noch vor der Brust gehabt. Alle vier ersten Mannschaften wären wohl noch in mehr oder weniger aussichtsreichen Positionen. Doch statt möglichen Aufstiegsfeiern herrscht gähnende Leere auf den Sportplätzen.

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Für mich ist es die erste Saison als Sportredakteurin in Werne und Herbern. Vorher habe ich zwar hier und da in einigen Städten schon Teams begleitet, nie aber eine ganze Saison lang. Hier habe ich aber gleich eine Besondere erwischt. Der Werner SC, SV Herbern und Eintracht Werne waren ins Aufstiegsrennen verwickelt, Stockum steckte tief im Kampf um den Klassenerhalt.

Zu gerne hätte ich gesehen, wie der SVH und der WSC mit Willen und Ehrgeiz versuchen, Westfalia Kinderhaus den Aufstieg streitig zu machen. Wie Eintracht Werne dank des überragenden Tor-Trios - das übrigens auch in der abgebrochenen Saison an der Spitze der RN-Torjägerkanone steht - weiter trifft und trifft und trifft. Und wie der SV Stockum mit der großen Verstärkung aus der Winterpause über den Klassenerhalt jubelt.

Es hätten sicherlich noch besondere Spiele auf alle fußballbegeisterten Zuschauer gewartet. Spannende Kämpfe, Kantersiege und krachende Niederlagen. In dieser Spielzeit können wir das wohl nicht mehr erwarten. Ein Gutes hat es aber: Die Vorfreude darauf, wenn es endlich wieder los geht, ist umso größer.

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