Andreas Thivessen gewinnt souverän den Titel

Tennis

Der Werner Andreas Thivessen hat die Herren-30-Konkurrenz der 36. Auflage der Westfälischen Tennis-Hallenmeisterschaften in Werne gewonnen. Beim 6:2, 6:1 war der Werner am Sonntag seinem Gegenüber deutlich überlegen. Das erkannte sogar der Besiegte neidlos an.

WERNE

von Julian Mester

, 21.12.2014, 16:02 Uhr / Lesedauer: 1 min

Thivessens Weg ins Finale
Am Donnerstag spielte Thivessen das Achtelfinale gegen Alexander Hiller (TuS Hamm). Dort stand er kurz vor dem Aus, siegte knapp im dritten Satz (7:6). Im Viertel- und Halbfinale am Freitag und Samstag hatte sich Thivessen souverän zunächst mit 6:2, 6:0 gegen Iwo Rhomberg (VfL Kamen) und mit 6:1, 6:4 gegen Henrik Müller-Frerich (TG Westfalia Dortmund) durchgesetzt.

Beim Endspiel am Sonntag vor rund 60 Zuschauern war Thivessen von Beginn an besser im Spiel. Er war aggressiver, suchte häufiger den Weg zum Netz und attackierte Senkbeil, wenn der über den zweiten Aufschlag kommen musste. So rettete Senkbeil seine ersten beiden Aufschlagspiele noch über Einstand zum Punktgewinn, aber das dritte Spiel bei eigenem Service ging an Thivessen (2:4). Der blieb bei eigenem Aufschlag zumeist souverän, ließ nur einen Breakball für Senkball zu. Thivessen hatte eine höhere Quote beim ersten Aufschlag und schlug sieben Asse, Senkbeil nur eins. Der 33-jährige Senkbeil fand nie richtig ins Spiel und machte unheimlich viele unnötige Fehler. Nach 33 Minuten beendete Thivessen nach einem langen Ballwechsel mit einem Vorhand-Cross-Passierball gegen den ans Netz vorgerückten Senkbeil zum Break und Satzgewinn – 6:2.

Im zweiten Durchgang wurde es noch deutlicher. Thivessen gelangen viele Winner mit seiner Vorhand, Senkbeil machte weiter Fehler. Das erste Break schenkte Senkbeil mit einem Doppelfehler her, zwei weitere Male nahm Thivessen ihm den Aufschlag ab. „Ich habe auf der Rückhand öfters Slice gespielt, damit er mir mehr Höhe geben muss und ich mit der Vorhand mehr Kontrolle habe“, sagte der Sieger später zu seiner Taktik. Für seine Verhältnisse habe er beim Turnier insgesamt zu viele Fehler gemacht, sagte Thivessen selbstkritisch.  

Thivessens Weg ins Finale
Am Donnerstag spielte Thivessen das Achtelfinale gegen Alexander Hiller (TuS Hamm). Dort stand er kurz vor dem Aus, siegte knapp im dritten Satz (7:6). Im Viertel- und Halbfinale am Freitag und Samstag hatte sich Thivessen souverän zunächst mit 6:2, 6:0 gegen Iwo Rhomberg (VfL Kamen) und mit 6:1, 6:4 gegen Henrik Müller-Frerich (TG Westfalia Dortmund) durchgesetzt.

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