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Andreas Weber: „Ich sehe mich nicht als Unruhe-Herd“

SV Herbern Fußball-Frauen

Ex-SVH-Coach Andreas Weber äußert sich zu seiner Entlassung bei den Herberner Fußball-Damen.

Herbern

, 23.02.2019 / Lesedauer: 2 min
Andreas Weber: „Ich sehe mich nicht als Unruhe-Herd“

Andreas Weber (l.) ist enttäuscht über die Informationspolitik der Sportlichen Leitung. © Foto Helga Felgenträger

Der SV Herbern hat sich wie berichtet von Coach Andreas Weber getrennt, der die Damenmannschaft in der Landesliga trainiert hat. Interne Unstimmigkeiten und Unruhe im Umfeld hätten zu dieser Trennung geführt, so die Sportliche Leitung der Damenfußballabteilung im SV Herbern.

Jetzt äußert sich Weber selbst zum Rauswurf: „Ich habe mich nicht als Unruheherd gesehen. Den Schwarzen Peter nehme ich nicht alleine an. Die Art und Weise, wie das alles gelaufen ist, finde ich sehr schade. Es gab im Vorfeld keine Gespräche, es wurde nicht mit offenen Karten gespielt“, sagt Weber, der als Co-Trainer unter Frank Große-Budde die Mannschaft mit in die Landesliga geführt hatte. Im Sommer übernahm er dann den Cheftrainerposten.

Entlassung hat nichts mit der sportlichen Situation zu tun

Die Enttäuschung über seine kurzfristige Entlassung – die Nachricht erreichte ihn unmittelbar vor dem Testspiel am vergangenen Samstag gegen Union Lüdinghausen (3:0) – ist Weber deutlich anzumerken. Schmutzige Wäsche will er nicht waschen, nur klarstellen, dass er ein gutes Verhältnis zur Mannschaft gehabt habe und seine Entlassung nichts mit der sportlichen Situation zu tun haben dürfte. Mit 19 Punkten steht der Aufsteiger auf dem achten Tabellenplatz.

„Mein Herzenswunsch wäre gewesen, mit den Mädels im Sommer den Klassenerhalt zu feiern. Dann hätte die Sportliche Leitung ja entscheiden können, wie es weiter geht“, erklärt Weber.

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