Arbeiten am Tennisplatz des SV Herbern beginnen - Chance für die Fußballer

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Auch der SV Herbern profitiert vom Programm des Landes NRW „Moderne Sportstätten 2022“. Am Siepenweg soll der Tennisplatz umgestaltet werden - davon könnten auch die Fußballer profitieren.

Herbern

, 19.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Tennisabteilung des SV Herbern steht vor einem Umbruch. Die Platzanlage am Siepen wird erneuert. Am Samstag gab es den Startschuss für die Umbauarbeiten. Die Tennisspieler bekommen einen neuen Tennisplatz.

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Dafür standen Bagger und zahlreiche Helfer aus dem Verein bereit. Zunächst wird die sechs Zentimeter Belagfläche des alten Platzes abgetragen. In Herbern wird bald nämlich auf mehreren Allwetterplätzen gespielt. Dafür entsteht ein Unterbau aus Kunststoff, der von einer Firma aus Olfen verlegt wird.

Dann wird als Belag Asche drauf gekippt. „So werden wir die Möglichkeit haben das ganze Jahr über draußen spielen zu können“, erklärte Sportwart Rainer Steffen. Die Anlage wird qualitativ aufgebessert.

Weiterhin werden zusätzlich Fundamente für eine Flutlichtanlage gelegt, die in ein paar Jahren folgen soll. „Unsere Anlage hat das Potenzial attraktiver für Besucher und Sportler zu werden. Auf dem neuen Belag könnten dann auch Rollstuhlfahrer spielen“, erklärte Steffen.

Unmittelbar neben dem Platz befindet sich auch die Fußballanlage. Auch die Fußballer könnten von den Neuerungen profitieren. „Wir hätten auch kein Problem damit, wenn die ein oder andere Mannschaft zum Fußballtennis vorbeischaut. Das ist durch den neuen Belag möglich“, berichtet Steffen von den Chancen.

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Begeistert ist der Sportwart auch von den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die am Samstag den Weg zur Anlage gefunden haben. Die Tennisabteilung unternimmt nämlich einige Umbauarbeiten in Eigeninitiative. „Das ist natürlich toll und man kann nur Danke an die Leute sagen, die hier helfen. Das macht den SV Herbern auch aus. Wir sind eine Gemeinschaft und wo Hilfe benötigt wird, wird geholfen.“

Als Beispiel nennt er Arndt Vogel, der sämtliche Arbeiten mit dem Bagger allein unternimmt. Auch Bernhardt Kruckenbaum aus Herbern sponserte seinen Radlader für die Aktion. „Der hat uns nur gesagt, stellt mir den Lader vollgetankt hin und mehr möchte er nicht. Das verdient Respekt“, sagte Steffen.

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Für die nächsten 25 Jahre soll die Platzanlage erst einmal so bleiben. Finanziert wird das ganze durch die Fördergelder des Landessportbunds. „Wir haben uns für die Fördergelder beworben und unser Projekt vorgestellt. Hier muss man auch der Gemeinde einen Dank aussprechen. Sie ist sehr engagiert aufgetreten und unterstützt uns in diesem Projekt“, so Steffen.

Knapp 25 Leute fanden den Weg zur Tennisanlage. Mit Spaten, Schüppen und Sackkarren legten sie Hand an. Bis die Arbeiten fertig sind dauert es allerdings noch ein paar Monate.

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