Auf den TV Werne wartet ein erfahrenen Gegner

2. Volleyball-Bundesliga

Nach der Plakette bei der Sportlerwahl wollen die Volleyballerinnen des TV Werne endlich wieder Punkte. Doch beim Auswärtsspiel in Oythe wartet ein erfahrener Gegner.

WERNE

von Von Benjamin Blum

, 28.01.2011, 18:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
So sah es aus gegen Parchim: Wernes Hanna Rosenthal überlistete in dieser Szene den Parchimer Block.

So sah es aus gegen Parchim: Wernes Hanna Rosenthal überlistete in dieser Szene den Parchimer Block.

2. Volleyball-Bundesliga, Damen VfL Oythe - TV Werne (Sa. 17 Uhr) Beschäftigt sich ein Trainer mit dem kommenden Gegner, wandert der Blick unweigerlich in den Spielplan - denn die jüngsten Ergebnisse verraten viel über die aktuelle Form. Beim VfL Oythe ergeben die Zahlen dagegen ein wirres Bild: Zum Jahresauftakt verlor das Team aus Vechta mit 0:3 in Münster - keine Glanzleistung des amtierenden Vize-Meisters der zweiten Bundesliga. Danach brachte Oythe mit einer starken Leistung die Überflieger der Liga, Bayer Leverkusen, an den Rand einer Niederlage, verlor aber im Tie-Break. Im dritten Spiel gelang dann ein Sieg - doch das 3:2 gegen Parchim ließ wiederum keinen Konkurrenten erzittern.TVW-Trainer: "Unser Ziel ist der Tie-Break" Marco Bendig wählt nun die defensive Taktik und blendet die Misserfolge der Niedersächsinnen aus: "Unser Ziel ist der Tie-Break", sagt der TV-Trainer. "Oythe hat eine sehr erfahrene Mannschaft, die eigentlich ausgeglichen besetzt ist. Laura Ludwig als international erfahrene Beach-Spielerin ragt dann aber doch heraus." Viel hänge davon ab, ob Ludwig für Oythe zum Einsatz kommt.

Auf Werner Seite definitiv nicht dabei sind Marcia Domanski, die auf das Auswärtsspiel verzichtet, und Christine Holthoff, die mit Wadenproblemen aussetzen muss. "Alle Spielerinnen sind nach der Pause heiß auf das Spiel und haben sehr intensiv trainiert." Als dann bei Holthoff Probleme aufgetreten seien, habe sie auf die Zähne gebissen - doch der Kampfgeist fordert jetzt seinen Tribut.Gegner soll schon beim Aufschlag Druck spüren Bendig hofft nun, dass seine Mannschaft das Spiel "bloß nicht zu verspannt" angeht. Denn Druck solle vor allem der Gegner spüren, am besten schon beim Werner Aufschlag. Mit einem konzentrierten Auftritt ab der ersten Minute könnte man auch das so enthusiastische Publikum in Vechta ruhig stellen - und der wechselhaften Bilanz der Niedersächsinnen möglicherweise eine weitere Niederlage zufügen.

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