Baslarli-Doppelpack leitet Eintracht-Sieg ein

Fußball: Kreisliga A

Zwei Tore von Erkan Baslarli haben Fußball-Kreisligist Eintracht Werne am Dienstagabend, 21. März, im Nachholspiel gegen Germania Lohauserholz-Daberg II auf die Siegerstraße gebracht. Auf Asche zeigten die Werner ein effektives Spiel, brauchten aber einige Minuten, um in die Partie zu finden.

WERNE

, 22.03.2017, 11:08 Uhr / Lesedauer: 2 min

Fußball, Kreisliga Unna-Hamm 1 Eintracht Werne – Germania II 3:0 (1:0)

Die Eintracht kam mühsam ins Spiel. Viel lief anfangs über die rechte Seite von Sandro Ünal, der sich oft im Gegner verrannte. Die erste Chance hatten in der 12. Minute die Gäste: Einen langen Diagonalball setzte der Germania-Stürmer per Direktabnahme über das kurze Eck.

Erst als die Mittelfeldzentrale um Matthias Müller über die linke Seite Manfrey Hessfeld fand, wurde das Team von Jörg Fiebig gefährlicher. Als auch Ünal dann Hessfeld einsetzen konnte, setzte der die erste gefährliche Situation in der 21. Minute aus Sicht des Angreifers aber links am Tor vorbei.

Besser machte es Hessfeld als Vorbereiter: Nach einem Freistoß der Gäste konterte die Eintracht, einen langen Pass konnte Hessfeld zwar nicht annehmen, leitete den Ball aber unfreiwillig zu Erkan Baslarli weiter. Der Stürmer zog den Ball 20 Meter vor dem Tor mit der Schuhsohle zurück, ließ den Verteidiger ins Leere laufen, kurzer Blick, Abschluss, 1:0 in der 30. Minute. Baslarlis Aufsetzer war nicht unhaltbar, aber Germania-Keeper Turhan Akduman war schlicht zu klein, um parieren zu können.

„Wir haben mal wieder Anlaufschwierigkeiten gehabt, aber das Tor hat uns dann Sicherheit gegeben“, sagte Trainer Fiebig. In der 38. Minute ertönte dann ein Pfiff im Eintracht-Strafraum. Germanias Dennis Schlenkhoff war im Zweikampf theatralisch gefallen und sah die Gelbe Karte für eine Schwalbe. Gelb holte sich auch Wernes Ahmet Göksen ab – seine fünfte Karte, die folgenlos bleibt, weil die Eintracht am Wochenende spielfrei hat.

In der zweiten Halbzeit zeigte Werne einige schöne Angriffe. Ein Pfostenschuss von Marko Martinovic wurde zum Doppelpass mit ihm selbst, dann folgte der Querpass zu Baslarli – 2:0 und Saisontor Nummer 35 für ihn (73.). Den Schlusspunkt setzte nach feinem Pass von Martinovic dann Matthias Müller mit einem Schuss in die lange Ecke zum 3:0-Endstand (84.). „Für die Platzverhältnisse war das ganz ordentlich. Wir haben kaum Chancen zugelassen“, war Fiebig mit der Leistung zufrieden.

TEAM UND TORE Eintracht: Tidden – Ünal, Göksen, Pawlik (75. Ser. Baslarli), Sel. Baslarli (65. Matula), Müller, E. Baslarli, Hessfeld (75. Özdemir), Chojka, Martinovic, WilczekTore: 1:0 (30.), 2:0 Baslarli (73.), 3:0 Müller (84.)

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