Baslarli wechselt zur Eintracht statt nach Wickede

Stürmer bleibt in Werne

Eigentlich wollte Erkan Baslarli in der kommenden Saison für Westfalia Wickede in der Fußball-Westfalenliga angreifen. Weil er jedoch beruflich enger eingespannt sein wird, kann er nicht wie geplant vier mal wöchentlich trainieren. Deshalb hat sich der 25-Jährige neu orientiert. Und läuft in der kommenden Spielzeit im Trikot von Eintracht Werne in der Kreisliga A auf.

WERNE

, 06.07.2016, 06:14 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erkan Baslarli (r.) und der Werner SC machten Tabellenführer VfL Senden das Spiel unerwartet schwer.

Erkan Baslarli (r.) und der Werner SC machten Tabellenführer VfL Senden das Spiel unerwartet schwer.

Für Eintracht-Coach Jörg Fiebig ist die Verpflichtung von Erkan Baslarli das Sahnehäubchen des Sommers. "Wir haben uns insgesamt gut verstärkt und gut aufgestellt. Aber Erkan wird uns nochmal ein ganzes Stück weiter nach vorne bringen", sagte Fiebig vor dem offiziellen Trainingsauftakt seiner Mannschaft. Mit der Verpflichtung von Baslarli untermauert die Eintracht auch ihren Anspruch für die kommende Spielzeit.

"Wir wollen um die Meisterschaft mitspielen", so Fiebig. Wohlwissend, dass auch die Konkurrenz in der Kreisliga A1 ebenfalls nicht untätig gewesen ist. "Es wird eine ganz enge Saison", prognostiziert der Eintracht-Coach. Aber: "Wir sind gut aufgestellt."

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20 Spieler stehen Fiebig zur Verfügung. Und mit Baslarli jetzt auch ein Angreifer, der laut Fiebig, "locker für 25 bis 35 Tore gut ist". Bei der Eintracht wird Erkan Baslarli an der Seite seines großen Bruders Serkan (29) auf Torejagd gehen. "Die Tore kommen von alleine. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft Erfolg haben", sagte Erkan Baslarli.

Serkan war bereits im Winter zur Eintracht gewechselt, traf in der Rückrunde fünf Mal. Der große Baslarli war auch maßgeblich daran beteiligt, dass Erkan Kontakt zur Eintracht aufgenommen hat. "Der hat seinen Bruder schon ordentlich bearbeitet", sagte Eintracht-Trainer Jörg Fiebig. Und die Vorarbeit von Serkan war erfolgreich.

Dass er die Westfalenliga gegen die Kreisliga A tauscht, enttäuscht den 25-Jährigen nicht. "Ich freue mich, wenn ich der Mannschaft helfen kann. Die Eintracht hat eine starke Truppe zusammen. Und ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir den Aufstieg schaffen", sagte Erkan Baslarli gestern.

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