Beim Werner SC herrscht im Tor die große Ungewissheit

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Mit Jorma Hoppe, Manuel Linke und Hendrik Pollak hat der Werner SC die Auswahl aus drei starken Torhütern. Doch nicht alle waren in der Vorbereitung dabei.

Werne

, 01.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon in der vergangenen Saison war die Torwartposition des Werner SC nie so ganz geklärt. In den meisten Spielen hütete zwar Jorma Hoppe den Kasten, doch auch Manuel Linke bekam immer wieder seine Chance. Mit Hendrik Pollak hatten die Werner zudem noch eine starke Nummer drei auf der Bank sitzen. In der Vorbereitung auf die kommende Saison wurde es aber auch nicht einfacher.

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Denn die einstige Nummer eins Jorma Hoppe war seit der Corona-Zwangspause nur selten auf dem Trainingsplatz am Lindert zu sehen. „Für Jorma ist es aktuell schwierig, er kann aufgrund seiner Ausbildung und privater Dinge nur selten zum Training kommen“, berichtet Trainer Lars Müller.

„Er wird uns in dieser Saison nicht zur Verfügung stehen“

Das hat nun natürlich auch Folgen für Hoppes Einsatzzeiten beim Landesligisten. „Er wird uns in dieser Saison eigentlich praktisch gar nicht zur Verfügung stehen. Es sei denn, es ist mal Not am Mann, dann würde er natürlich einspringen“, so Müller.

Doch bis dahin hat der Werner SC noch zwei starke Torhüter im Kader. Zwar hat auch Manuel Linke einen großen Teil der Vorbereitung verpasst - am Sonntag gegen den FC Nordkirchen stand er dann aber endlich zwischen den Pfosten. Zumindest vorerst: Nach 20 Minuten wurde Linke wieder ausgewechselt. Der Grund war kurios.

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Als ein Nordkirchener alleine auf den Keeper zulief, kam Linke weit raus, bis vor den Sechzehner. Dort fing er den Ball mit den Händen ab - eigentlich eine klare Rote Karte. Doch weil es ein Freundschaftsspiel war, einigten sich die Vereine darauf, dass der Werner SC seinen Torhüter bloß auswechseln musste. „Eine ganz unglückliche Situation“, muss auch Lars Müller zugeben. „Ich hätte Manu gerne über 90 Minuten gesehen.

So stand wieder Hendrik Pollak zwischen den Pfosten. Der junge Keeper hatte fast alle Testspiele in der Vorbereitung bestritten und dort fast immer eine gute Figur gemacht. „Hendrik war schon gut in den Tests. Er hat bewiesen, dass wir auf ihn zählen können“, sprach auch Müller ein Sonderlob aus.

Dennoch weiß der Trainer auch um Linkes Stärken. Deshalb will er sich auch noch nicht festlegen, wer am Sonntag im ersten Pflichtspiel beim VfL Senden zwischen den Pfosten steht: „Wir werden sehen. Als Trainerteam werden wir uns besprechen, aber wenn man ehrlich ist, haben wir zwischen den Pfosten die Wahl aus zwei starken Spielern.“

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