Berliner Angst und Bremer Endspiel

Banse "blockt"

Jana Banse ist Volleyballerin und spielt mit dem TV Werne in der zweiten Bundesliga. In einer Kolumne berichtet die 23-Jährige exklusiv für die Ruhr Nachrichten über das Geschehen beim TVW. In dieser Folge geht es um Berliner Angst und ein Endspiel in Bremen.

WERNE

von Von Jana Banse

, 27.02.2012, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Volleyballerin Jana Banse berichtet in einer Kolumne über das Geschehen beim TV Werne.

Die Volleyballerin Jana Banse berichtet in einer Kolumne über das Geschehen beim TV Werne.

 Wir haben es geschafft, die stärkste Angreiferin von Berlin weich zu spielen. Außerdem sind die Damen aus Prenzlauer Berg im zweiten Satz mit einer Miene aufs Feld gegangen, die ganz klar Angst ausgesagt hat. Im zweiten Satz hatten die Gegnerinnen die Hosen voll und wir haben das leider nicht nutzen können. Man hat gemerkt, dass die hohe Anspannung und der Adrenalinpegel aus dem ersten Satz von uns abgefallen sind. Und dadurch haben wir es den Berlinerinnen erlaubt, sich wieder stark zu spielen. Schade. Der vierte Satz war noch mal ganz anständig, in der zweiten technischen Auszeit waren wir noch dicht an den Gegnerinnen dran. Am Ende waren die Damen aus der Hauptstadt doch besser – das sollten sie auch sein, wenn sie Erstliga-Ambitionen haben.

Und wir können froh sein, dass wir insgesamt doch ein Spiel abgeliefert haben, das sehenswert war. Immerhin war Frauke alias "Stöpsel" so erkältet, dass bis kurz vor dem Spiel noch nicht feststand, ob sie spielen kann. Einige weitere Spielerinnen waren von einem grippalen Infekt noch etwas angeschlagen und mir ist beim Freitagstraining der kleine Finger kaputt gegangen (Kapselriss oder so). Dafür hatte die Jugendspielerin Janine ihren ersten Bundesligaeinsatz und dafür hat sie ihre Sache schon echt gut gemacht.

Unser Hauptziel haben wir also erreicht: Wir wollten uns gut für das Entscheidungsspiel gegen Bremen in zwei Wochen vorbereiten. Da können wir nur hoffen, dass wir es schaffen, den Druck so gut es geht auszublenden und an die Leistung der vergangenen zwei Heimspiele anzuknüpfen. Das Schlusswort geht an die treuen Fans: Ganz lieben Dank für eure tolle und zahlreiche Unterstützung.

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