Chris Thannheiser vom Werner SC droht das Derby gegen den SV Herbern zu verpassen

rnWerner SC

Nach seiner langen Verletzung will Chris Thannheiser vom Werner SC sich wieder zurückkämpfen. Doch bei seinem zweiten Spiel gegen den VfL Senden wurde er erst ein- und wieder ausgewechselt.

Werne

, 04.09.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Anfang Juli hatte Chris Thannheiser sein Comeback beim Werner SC angekündigt. Ein langersehntes, nach eineinhalb Jahren Verletzung. Eine Adduktorenverletzung besorgte fast sein Karriereende. Er selbst hat sich damals im Gespräch mit unserer Redaktion zum Ziel gesetzt, verletzungsfrei zu bleiben.

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Am Sonntag gegen den VfL Senden sollte es ein letzter Belastungstest vor dem Derby am Samstag gegen den SV Herbern werden. In der 73. Minute kam er für Jussef Saado auf den Platz. Nur sieben Minuten später kam Marcel Niewalda für ihn. Was war passiert?

„Ja, das war echt unglücklich“, sagt Thannheiser am Dienstag. Er habe bei einem Einwurf den Ball abgeschirmt und hatte dabei einen Gegner im Rücken. Als er den Ball weiter auf Daniel Durkalic leiten wollte, verhakte der Gegner sich. „Unabsichtlich hab ich dann das Knie vom Gegner in die Kniekehle bekommen. Der Oberschenkel hat direkt zugemacht“, so Thannheiser weiter.

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Da der Spielstand zu dem Zeitpunkt mit 4:0 für den Werner SC dementsprechend hoch war, zeigte Thannheiser seinem Coach Lars Müller direkt an, dass er wieder runter möchte. Eine weise Entscheidung: Auch zwei Tage später hat Chris Thannheiser noch leichte Schmerzen. „Ich war heute auch direkt beim Orthopäden, der hat mich erstmal zugetapt.“ Am Dienstagabend wollte auch noch mal der Physiotherapeut des Werner SC sich den Oberschenkel angucken. Erst dann könne man entscheiden, ob und wie lange Thannheiser wieder pausieren muss.

Engen Kontakt mit Trainer

Für Thannheiser wäre eine erneute Zwangspause gerade „das Schlimmste, was passieren kann“. Dennoch wolle er vernünftig sein: „Wenn es nicht geht, dann geht es nicht“, sagt er. Dann will er im Derby auch niemandem den Platz wegnehmen. „Die Jungs sind momentan alle fit und stark“, erklärt Thannheiser. Bis Samstag bleibe er mit Lars Müller im engen Kontakt, damit dieser gegebenenfalls schnell reagieren könne.

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