Christian Bentrup übernimmt den SV Hilbeck

Trainer bleibt in der Landesliga

Christian Bentrup wird am 1. Juni den Fußball-Landesligisten SV Hilbeck übernehmen. Das bestätigten der Herberner Coach und der Verein auf Anfrage unserer Redaktion. Am Donnerstagnachmittag wurde Bentrup zudem offiziell in Hilbeck vorgestellt.

HERBERN/HILBECK

, 19.02.2016, 12:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christian Bentrup wird von Hilbecks Dieter Bethlehem empfangen.

Christian Bentrup wird von Hilbecks Dieter Bethlehem empfangen.

Nachdem klar war, dass sich die Wege von Bentrup und dem SV Herbern im Sommer trennen würden, sagte der 53-Jährige, dass er sich vorstellen könne, "ein spannendes Projekt zu übenehmen". Dieses scheint er nun gefunden zu haben. "Hilbeck ist seit Jahren eine Top-Adresse", sagte Bentrup im Gespräch mit unserer Redaktion. Allerdings seien die Rahmenbedingungen in Hilbeck andere.

Während in Herbern immer auch von der guten Jugendarbeit profitiert werden kann, werde in Hilbeck mit einer Mischung aus "jungen, talentierten Spielern aus der Umgebung und erfahrenen Leuten gearbeitet", so Bentrup. Sein erstes Seniorenjahr hat der 53-Jährige in Hilbeck verbracht, spielte damals mit dem Verein in der Bezirksliga.

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"Und wäre ich nicht für meine Ausbildung nach Wiesbaden gegangen, hätte ich den Verein wahrscheinlich auch nicht verlassen", so Bentrup. Der Kontakt zum SV Hilbeck sei in den vergangenen 34 Jahren nie wirklich abgerissen. Dass Hilbeck - wie auch Herbern - ein kleiner Ort ist, kommt Bentrup entgegen. "In dörflichen Vereinen kann man sich schnell wohlfühlen", sagte Bentrup.

Auf den Wohlfühlfaktor und kurze Entscheidungswege setzen auch die Verantwortlichen beim Tabellensiebten der dritten Landesliga-Staffel. Entsprechend habe es nicht lange gedauert, bis sich der Verein und Bentrup einig waren. "Wir haben uns drei Mal getroffen, abgeklopft, ob die Chemie stimmt. Und dann ging alles relativ schnell", sagte Dieter Bethlehem, Abteilungsleiter der Hilbecker Fußballer. Bentrup sei der Wunschkandidat des Werler Klubs gewesen, so Bethlehem.

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Die Situation in Hilbeck sei zudem identisch mit der in Herbern. Alf Dambrowsky und der Verein hatten sich nach fünf gemeinsamen Jahren einvernehmlich darauf verständigt, dass sich beide Seiten nach der Saison eine Veränderung wünschen. Entsprechend gehen beide am Ende der Spielzeit getrennte Wege. "Der Fußball ist nichts anderes als eine große Familie. Irgendwann trifft man sich immer wieder", so Bethlehem. Und so sei es auch mit Bentrup gewesen...

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