Christian Dreißig ist zurück bei den LippeBaskets - und kennt den kommenden Gegner besonders gut

rnBasketball: 2. Regionalliga

Beim Aufsteiger SG Telgte-Wolbeck spielen die LippeBaskets am Samstag. Auch Christian Dreißig ist dann wieder mit dabei. Für ihn hätte die Partie auch anders aussehen können.

von Isabell Michalski

Werne

, 27.02.2020, 17:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Christian Dreißig soll es für die LippeBaskets am Samstag zurück in die Erfolgsspur gehen. Nach ausgestandener Zahnverletzung ist der starke Eins-Gegen-Eins Spieler zurück auf dem Feld. Zum Gegner hat er eine besondere Verbindung.

2. Regionalliga (2)

SG Telgte-Wolbeck Baskets – LippeBaskets

Erst vor der aktuellen Spielzeit wechselte Christian Dreißig zu den LippeBaskets. Der Münsteraner spielte vor der Saison auch dem morgigen Gast vor, entschied sich letztendlich für die LippeBaskets. Vor der Spielzeit betonte Dreißig bereits, dass es ihm bei den LippeBaskets einfach am besten gefallen hätte. Das bestätigt Dreißig vor der Partie gegen den Aufsteiger aus Telgte erneut und ergänzt: „Werne hat eine coole Fanbase und die Halle ist immer gut gefüllt.“

Doch nicht nur mit seinen Mannschaftskollegen und Trainer Christoph Henke kommt Dreißig hervorragend zurecht. Auch überzeugt der Neuzugang vor vollen Rängen auf dem Parkett. Besonders durch seine athletische Spielweise und gute Defensivleistung bringt er sein Team voran. Von seinem Trainer, Christoph Henke, bekommt Dreißig regelmäßig Lob für sein starkes Spiel. Dementsprechend freut sich Henke, dass der Routinier einsatzbereit ist: „Christian hat sich im Training wieder richtig gut gefühlt. Es freut mich, dass er wieder dabei ist. Besonders, wo Simon Bennett nicht dabei ist.“

Im Ligaspiel gegen den SVD Dortmund bekam Dreißig unglücklich einen Arm des Gegenspielers ins Gesicht und hatte mit lockeren Zähnen zu kämpfen. Nach kurzer Zwangspause ist Christian Dreißig nun wieder spielfähig. Auf seinen Einsatz freut er sich. Am Mittwoch berichtete er: „Heute trainiere ich das erste Mal wieder richtig mit.“ Zuvor trainierte Dreißig lediglich ohne Körperkontakt mit, um seine Zähne zu schützen. Nun wird er einen Mundschutz tragen.

Besondere Zahnschiene soll Christian Dreißig schützen

Doch noch immer ist bei Dreißig nicht alles im grünen Bereich. „Ich habe noch Schmerzen, wenn ich durch den Mund atme. Die Zähne sind noch immer sehr kälteempfindlich“, berichtet er. Im kommenden Spiel wird er mit besonderer Zahnschiene auflaufen und für mehr Athletik im Werner Spiel sorgen.

Nach der schwachen Partie und der damit verbundenen deutlichen Heimniederlage gegen die RE Baskets Schwelm ist Wiedergutmachung angesagt. Die käme gegen den Aufsteiger aus Münster gerade recht: Das Hinspiel verloren die Werner in heimischer Ballspielhalle mit 70:77.

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Dreißig erwartet gegen SG Telgte-Wolbeck: „In der Liga ist alles wie eine Zauberkiste. Da ist immer alles möglich. Ich erwarte, dass wir Vollgas geben und den direkten Vergleich für uns entscheiden.“

Christoph Henke erinnert sich an das Hinspiel: „Im Hinspiel hat Telgte verdient gewonnen. Wir waren damals sehr unzufrieden mit unserer eigenen Leistung.“ Mit dabei war im Hinspiel Simon Bennett, der nun fehlen wird. Mindestens im Auswärtsspiel in Münster und im Heimspiel gegen Salzkotten fehlt der Neuseeländer, der ein echter Anführer und Sympathieträger im Werner Team ist.

Simon Bennett unterstützt den Trainer

Doch Bennett reist dennoch mit zum Auswärtsspiel nach Telgte. „Simon wird als Assistant Coach dabei sein. Das wird den Jungs Halt geben. Simon freut sich immer, wenn die jungen Spieler Fortschritte machen, auch wenn er selbst nicht mitspielen kann“, ergänzt Christoph Henke.

In den letzten Saisonspielen kommt es für Henke besonders darauf an, seine eigene Jugend noch mehr einzusetzen: „Die jungen Spieler haben das im bisherigen Saisonverlauf hervorragend gemacht. Manchmal ist es vielleicht einfacher, nicht vor einer vollen Halle und dem Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, zu spielen.“

Für Henke geht sein Team nicht unbedingt als Favorit in die Partie: „Wir müssen kein Favorit sein. Bei uns ist die Lage recht entspannt und gibt die Chance, die jüngeren Spieler noch mehr einzusetzen.“ Für den Gegner aus Telgte geht es in den verbleibenden Spielen um den Klassenerhalt.

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