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Damen und Herren hoffen auf Wunder

Handball

Zwei Wunder brauchen die Handballer des TV Werne. Die Herren treffen im Abstiegskampf als Tabellenletzter auf den Aufsteiger VfL Brambauer. Die machten am vergangenen Wochenende den Aufstieg klar. Die Damen wollen genau diesen, was aber eigentlich nur noch in der Theorie machbar ist.

WERNE

, 04.05.2017 / Lesedauer: 3 min
Damen und Herren hoffen auf Wunder

Fabian Brocke (M.) und der TV Werne können in Brambauer nur überraschen.

Bezirksliga Hellweg VfL Brambauer - TV Werne Samstag (6. Mai), 19.30 Uhr, Diesterweg 7a, Brambauer

Auf dem Papier ist Brambauer eigentlich nicht zu schlagen, aber die Situation im Saisonfinale macht die Aufgabe nicht unlösbar. „Brambauer ist schwierig einzuschätzen. Sie werden euphorisch sein, die Sache vielleicht zu locker angehen“, hofft Nagel und fügt an: „Ich würde Geschenke nicht ablehnen.“

Zwar glaubt der TVW-Trainer, dass sein alter Verein mit einem Heimsieg die Meisterschaft feiern möchte, aber: „Die werden auch feiern, wenn wir gewinnen sollten.“ VfL-Trainer Nadim Karsifi kündigt an, dass er Spieler schonen wird: „Wir haben einige verletzte Spieler, die sich die gesamte Saison über durchgebissen haben. Sie können in die verdiente Pause gehen“, sagt er.

Unabhängig von der Konstellation mit dem VfL als bereits feststehendem Meister, will Nagel, dass sich sein Team für den 14:27-Auftritt aus der Hinrunde rehabilitiert. „Wir bereiten uns auf einen Meister vor und müssen ein anderes Gesicht als im Hinspiel zeigen“, fordert Nagel. Fehlen werden den Wernern Simon Benecke (Studium). Der Einsatz von Jens Müller ist fraglich, da er unter der Woche krank war.

Dass sein Ex-Verein es nach mehreren Anläufen in die Landesliga geschafft hat, freut Nagel: „Wir haben damals in meiner Zeit viel aufgebaut. Jetzt hat das Team ein anderes Gesicht mit ein paar Spielern, die noch unter mir trainiert haben und vielen jungen Gesichtern.“

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Eigentlich ist es nicht machbar und nur in der Theorie möglich: Die Wernerinnen müssten am Samstag vor heimischem Publikum den Tabellenersten HC TuRa Bergkamen mit 20 Toren Differenz besiegen, dann würde Werner tatsächlich noch auf den ersten Platz springen. „Ein richtiges Endspiel wäre besser, denn es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass wir Bergkamen so hoch schlagen“, sagt Wernes Trainer Hansjoachim Nickolay. Obwohl: Werne müsste nur so ziemlich das schaffen, was Bergkamen im Hinspiel abgeliefert hat. Im letzten Spiel des vergangenen Jahres schlug TuRa den TVW 35:18 und schafft immerhin eine Tordifferenz von 17.

Zumindest haben die Werner Handballerinnen etwas gut zu machen und so will Nickolay das Spiel auch angehen: „Wir sind komplett und werden auf Sieg spielen. Das wollen die Mädels auch.“ Gut spielen, den Tabellenführer ärgern und alles weitere auf sich zu kommen lassen.

Gewinnen und auf einen Ausrutscher des Zweiten Königsborn beim Elften Altenbögge hoffen, ist wohl sinnfrei: Selbst wenn das passiert, wird es für den Zweitplatzierten nach jetzigem Stand keine Aufstiegsrelegation geben. Für Nickolay zählt sowieso nur, dass seine Mannschaft die Saison gescheit abschließt und „dann freuen sich auch alle, dass Schluss ist“, so der Trainer. „Wir wollen nochmal die richtige Einstellung an den Tag legen und unser Können zeigen“, fordert Nickolay.

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