Daniel Durkalic: „Keine Zittersaison wie die letzte mehr“

rnFußball-Landesliga

Nach drei torlosen Spielen trafen die Landesliga-Fußballer des Werner SC am Sonntag gegen Borken gleich drei Mal. Wir haben mit dem Torschützen zur frühen Führung gesprochen.

Werne

, 15.04.2019, 16:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Herr Durkalic, Ihr Team hatte drei Spiele lang kein Tor geschossen. Am Sonntag im Spiel gegen die SG Borken fiel der erste Treffer schon nach drei Minuten. Wie sehr hat Sie das beruhigt?

Eigentlich gar. Wir wussten, worum es in dem Spiel geht. Wir haben Dienstag und Donnerstag richtig gut trainiert. Die Jungs haben alle mitgezogen und dann läuft auch alles ein bisschen besser.

Borken hat Ihnen viel Platz gegeben und bei den Kontern nicht so gut gestanden. Inwiefern hat sie das überrascht?

Das war auch schon im Hinspiel so, da hatten wir auch sehr viel Platz über die rechte offensiv Seite und da haben wir auch drei Stück gemacht. Also haben wir wieder alles richtig gemacht.

In der 65. Spielminute kam Borken zum Anschlusstreffer. Haben Sie dann etwas gezittert, dass das Ergebnis noch kippen kann?

Nein. Kein bisschen. Weil wir haben eigentlich nichts zugelassen, bis auf den Freistoß, bei dem wir ein bisschen geschlafen haben. Aber sonst fand ich, dass Borken nicht gefährlich war, außer bei Standardsituationen.

Wie sehr beruhigt Sie der Erfolg mit Blick auf die Tabelle? In den vorherigen Spielen waren die Ergebnisse ja nicht ganz so gut.

Ich habe das schon unter der Woche gesagt: Mir ist eigentlich egal, was die anderen machen. Es ist wichtiger, dass wir unsere Punkte jetzt holen, und wir haben die letzten drei Spiele jetzt aus den Köpfen. Da ist es dumm gelaufen. Aber ich denke, durch den Sieg gegen Borken werden wir uns jetzt wieder fangen.

Was denken Sie, wie viele Punkte braucht Ihre Mannschaft noch für den Klassenerhalt, oder war der Erfolg gegen Borken schon ein großer Schritt?

Wir schauen von Spiel zu Spiel. Wenn es rechnerisch nicht mehr möglich ist, abzusteigen, erst dann sind wir gesichert. Wir wollen nicht noch einmal so eine Zittersaison wie im letzten Jahr, obwohl es ein geiler Abschluss war (lacht). Aber so was wollen wir nicht mehr.

Glauben Sie, dass Sie aus der letzten Saison gelernt haben, vor allem, weil der WSC nach so einer Negativserie so ein Spiel gegen Borken hingelegt hat?

Ja, ich denke schon, dass wir uns ein bisschen weiterentwickelt haben. Wir haben eine sehr junge Truppe und wir werden von Spiel zu Spiel besser.

Lesen Sie jetzt