Daniel Heitmann holt sich keine Tipps von Jan Hoenhorst für das nächste Spiel des SV Herbern II

rnFußball: Kreisliga A

Eine Woche hatte der SV Herbern II zuletzt spielfrei. Nun will der Fußball-A-Ligist aber unbedingt wieder spielen, denn die Mannschaft hat etwas gutzumachen. Der Gegner ist dabei nicht unbekannt.

Herbern

, 23.10.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein Knall, mit dem der SV Herbern II vor zwei Wochen wieder auf dem Boden der Tatsachen landete. Nachdem sie zuvor in drei von vier Ligaspielen hervorragend abgeliefert hatten, setzte es gegen Ligaprimus DJK Wacker Mecklenbeck eine deutliche 1:6-Pleite. Kapitän Kilian Höring sagte nach der Partie deutlich: „Das war ein Klassenunterschied.“

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Doch anstatt die Niederlage am vergangenen Wochenende dann wieder gut machen zu können, hatte der SV Herbern II ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt spielfrei. „Das war natürlich super unglücklich, dass man das so lange mit sich rumschleppen musste“, gibt Trainer Daniel Heitmann zu.

Der SV Herbern II hat „jetzt nochmal viel Zeit gehabt“

Aber er sieht auch das Positive in der verlängerten Pause. „Wir haben jetzt nochmal viel Zeit gehabt. Da konnten wir im Training nochmal einiges aufarbeiten und an einigen Sachen arbeiten“, berichtet der SVH-Coach. Denn das ging natürlich auch ohne Spiele ganz normal weiter.

Am Sonntag kommt auf den SV Herbern II nun eine ganz andere Mannschaft zu: der SV Rinkerode. „Mecklenbeck war nicht der Gegner, mit dem wir uns aktuell messen können“, sagt Daniel Heitmann. „Da sehe ich Rinkerode schon eher mit uns auf einer Augenhöhe.“ Das zeigt auch der Blick auf die Tabelle: Beide Mannschaften haben neun Punkte und rangieren auf den Plätzen sechs (Rinkerode) und sieben (Herbern).

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Der Gegner aus dem Kreis Warendorf ist für die Herberner außerdem kein Unbekannter - aber irgendwie doch. „Gegen Rinkerode haben wir in den vergangenen Jahren schon gespielt. Da kennt man dann natürlich mittlerweile ein paar Spieler“, sagt Daniel Heitmann. „Aber die haben in diesem Sommer elf neue Spieler und ein neues Trainerteam bekommen. Da weiß man dann nicht so richtig, was auf einen zukommt.“

Ein Spieler, der es zumindest ein bisschen wissen könnte, ist Jan Hoenhorst. Im Sommer 2019 kam der bullige Stürmer in die erste Mannschaft des SV Herbern - vom SV Rinkerode. „Klar, den einen oder anderen kennt Jan da sicherlich noch“, sagt Daniel Heitmann. „Aber das sind ja auch die Spieler, gegen die wir selbst schon seit Jahren spielen. Tipps holen wir uns deswegen wohl eher nicht.“

Doch der A-Ligist will auch so unbedingt einen Sieg holen - wenn auch weiterhin mit einigen Fehlenden. „Helge Walters ist weiterhin verletzt und gesperrt, Thorben Gröne fällt auch aus. Robin Krysiak ist noch fraglich“, berichtet Daniel Heitmann. „Aber die Jungs brennen darauf, das Spiel gegen Mecklenbeck vergessen zu machen.“

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