Darum hört Björn Christ beim SV Herbern nun komplett auf

rnSV Herbern

Der ehemalige Fußballspieler der ersten Mannschaft des SV Herbern, Björn Christ, wird den Klub nach über 25 Jahren verlassen.

von Marcel Schürmann

Herbern

, 12.06.2019, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein Herberner Urgestein geht von Bord: Björn Christ hört beim SV Herbern auf und hängt die Fußballschuhe endgültig an den Nagel. „Ich habe eigentlich schon vor langer Zeit mit dem aktiven Fußball aufgehört, habe zuletzt nur noch bei den Alten Herren gespielt. Ich war über 25 Jahre beim SVH, jetzt ist es an der Zeit, aufzuhören. Ich habe zwei kleine Kinder und möchte jetzt einfach kürzertreten“, begründet der 43-Jährige seine Entscheidung.

Zuletzt Engagement als Trainer und Aushilfsspieler

Christ war bis Sommer 2018 für zwei Spielzeiten Trainer bei der Zweiten und in der abgelaufenen Saison bei den Damen des SVH. Seine gesamte Laufbahn spielte Christ im Herberner Seniorenbereich – bis Mitte 30 sogar noch bei der ersten Mannschaft. Danach schnürte er noch für zwei weitere Saisons für die Reservemannschaft die Schuhe, half aber immer mal wieder in der Ersten aus.

In der Rückrunde der abgelaufenen Saison lief Christ noch in fünf Spielen für Herberns U23 auf, sicherte mit dem Team den Klassenerhalt in der Kreisliga A. Für ihn kamen diese Einsätze etwas überraschend: „Ich kam zu den Einsätzen wie die Jungfrau zum Kind. Donnerstags war ich noch im Skiurlaub und bekam einen Anruf von Christian Adamek, ob ich am Sonntag nicht aushelfen könnte. Da habe ich natürlich ja gesagt.“

Nach „harter Saison“ ist Schluss

Auf der einen Seite sei es schön gewesen, noch einmal für den SVH aufzulaufen, „aber es war auch nicht ganz leicht, ohne Training den Abstiegskampf anzunehmen“, so Christ.

Die Saison der Herberner Reserve fasst Christ so zusammen: „Es war eine harte Saison. Die Erste hatte viele Abgänge, daher sind einige Spieler von uns in den Kader der Ersten gegangen. Da ist das Konzept zum Glück voll aufgegangen. Dadurch fehlten andererseits bei uns zahlreiche Leistungsträger und es wurde eine Saison, in der wir lange zittern mussten.“

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