Darum kommt der Ex-Stockumer Miles Gottschlich beim VfL Mark nicht zum Zug

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Miles Gottschlich ist vor der Saison vom SV Stockum zum A-Liga-Konkurrenten VfL Mark gewechselt. Dort sieht man ihn aber nicht auf dem Platz und das hat Gründe, wie er erklärt.

Stockum

, 20.09.2019, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein einziges Mal nur war er auf dem Spielberichtsbogen eingetragen. Ausgerechnet gegen Eintracht Werne, den ehemaligen Rivalen des Ex-Stockumers, saß Miles Gottschlich für den VfL Mark auf der Ersatzbank, kam aber nicht zum Einsatz. Wie schon in der ganzen Spielzeit: Schaut man auf die Spielberichte des VfL Mark, sucht man Miles Gottschlich vergeben.

Und das hat gute Gründe. „Ich schaffe es momentan einfach nicht“, erklärt er im Gespräch mit unserer Redaktion am Freitagmittag. „Die Vorbereitung habe ich komplett mitgemacht“, erzählt er. Jedes Mal sei er beim Training gewesen, hat in den Vorbereitungsspielen stets von Anfang an gespielt. Doch dann haben sich die Trainingszeiten des VfL Mark unter der Woche nach hinten verschoben. Es ging erst um 19.30 Uhr los. So ungewöhnlich es klingt, eine Zeit, die Gottschlich einfach nicht schafft.

Um 22 Uhr muss der ehemalige Stockumer in Ascheberg sein, um zur Nachtschicht auf der Arbeit anzutreten. Mit dem späteren Trainingsbeginn schafft er es so nicht mehr pünktlich zum Arbeitsbeginn. „Im Verein ist alles super, ich verstehe mich auch mit allen total gut“, sagt er. „Es klappt halt zeitlich leider nicht.“

Gedanken über Alternativen

Der momentane Zustand, macht ihn aber im Moment nicht glücklich, weshalb er sich so fit hält. Gottschlich macht sich schon Gedanken darüber, wie es demnächst weitergehen soll. „Ich bin da super zufrieden und würde gerne weiter für Mark spielen“, erzählt er. Doch ohne Training sei es schwer zum Einsatz zu kommen, weshalb er sich Gedanken über Alternativen macht. „Die Leute sind super dort, alles ist top“, erklärt er.

Ähnlich gut versteht sich Gottschlich auch mit seinen alten Kollegen vom SV Stockum. „Ich bin da im Guten auseinander gegangen“, erzählt er. Der Kontakt sei noch da, die momentane Situation des Tabellenvorletzten stellt sich schwierig.

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