Das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern: Die Duelle zwischen den Teams

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Am Samstag steigt das Derby zwischen dem Werner SC und dem SV Herbern. Viele heiße Duelle sind dabei - nicht nur auf dem Platz. Wir haben die wichtigsten aufgelistet.

Herbern, Werne

, 05.09.2019, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

Derby in Werne: Der Werner SC empfängt den SV Herbern. Emotionen, Spannung und Spektakel garantiert. Viele einzelne Duelle, die beide Teams am Samstag (16 Uhr, Sportzentrum am Lindert) austragen werden. Wir werfen einen Blick auf drei Duelle.

Das Duell der Trainer: Lars Müller vom Werner SC gegen Holger Möllers vom SV Herbern. Zwei Trainer, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen. Müller hat Bundesliga gespielt, schon viele Erfahrungen gesammelt, ist in seiner Art routiniert. Möllers steht seit Jahren beim SVH an der Seitenlinie. Er kennt den Verein, die Mannschaft in- und auswendig. Er weiß, wann sie welche Impulse braucht. Entscheidend könnte es hier sein, welcher der beiden Trainer den richtigen Impuls setzt. Womöglich durch eine Einwechslung oder eine Systemumstellung. Diese könnte im Laufe des Spiels entscheidend sein.

Das Duell der Ambitionen: Der Tabellenführer aus Werne trifft auf den aktuellen Kreispokalsieger aus Münster, den SV Herbern. Vor der Saison hätten wohl viele eher den SV Herbern an der Tabellenspitze erwartet. Das Herberner Team hat sich vergangene Saison bereits gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel bewiesen, holte den Kreispokal Münster durch Siege im Halbfinale gegen Westfalenligist TuS Hiltrup und Oberligist 1. FC Gievenbeck im Finale. Herbern steht aktuell auf Platz sechs, ist mit einem Sieg und zwei Unentschieden solide gestartet, wobei gerade das 2:2-Unentschieden in Borken vor anderthalb Wochen Holger Möllers sehr geärgert hatte.

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Der WSC hingegen hat einen Traumstart hingelegt, mit dem kaum einer gerechnet hatte. Vier Siege, 13 Tore, nur ein Gegentor. Mehr geht nicht. Der WSC gewann seine ersten drei Spiele knapp, aber verdient und souverän. Mit dem 7:0-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende gegen den VfL Senden setzte das Team noch mal ein deutliches Ausrufezeichen. Es läuft aktuell in Werne. Ambitionen aufzusteigen oder oben mitzuspielen gibt es in Werne nicht, aber der Lauf soll fortgesetzt werden.

Das Duell der Spieler: Ein Blick zurück zum Derby zwischen dem SV Herbern und dem Werner SC im Oktober 2017. Der WSC war damals frisch aus der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen, das erste Derby mit dem SV Herbern stand in dieser Spielzeit an. Am Ende trennten sich die Teams 2:2.

Die Aufstellungen verraten einiges, denn alleine 15 der 22 Akteure aus beiden Startformationen könnten am Samstag mit von der Partie sein und sind noch oder wieder in den Vereinen aktiv. Sieben auf Herberner Seite, acht beim Werner SC. Wer damals auf dem Platz stand, am Samstag aber definitiv an der Seitenlinie stehen wird, ist Joel Simon, der nun als Co-Trainer von Lars Müller beim Werner SC fungiert. Die Spieler zwischen den beiden Teams kennen sich, sie wissen, was es heißt, in einem Derby aufeinanderzutreffen. Eine Tatsache, die beide Vereine auch auszeichnet: Den Werner SC und den SV Herbern zeichnet die Konstanz aus. Ein Kommen und Gehen von Spielern findet dort nicht statt, die Teams beider Vereine bleiben seit Jahren im Kern zusammen, was sich auch sportlich bemerkbar macht.

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