Das Duell mit Dorsten-Hardt weckt bei Herberns Stürmer Nika Amoev gute Erinnerungen

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Die Hinserie von Herberns Neuzugang Nika Amoev war nicht immer einfach. An den 3:0-Hinspielsieg denkt er allerdings gerne zurück.

Herbern

, 29.11.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

An das Hinspiel gegen den SV Dorsten-Hardt erinnert sich Nika Amoev gerne zurück. Mit 3:0 gewannen die Landesliga-Fußballer des SV Herbern das Duell gegen den mittlerweile Tabellenletzten. Eingeleitet wurde der Sieg durch ein frühes Tor in der zweiten Minute. Der Torschütze: Nika Amoev.

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„Das war schon ein geiles Gefühl“, erinnert sich der Angreifer. Es war sein erstes Ligaspiel für die Herberner. Erst im Sommer war Amoev vom Landesliga-Absteiger SG Bockum-Hövel in die Mannschaft von Holger Möllers gewechselt. Nach einer starken Vorbereitung stand er direkt auf Anhieb in der Startelf.

Whitson erhielt meist den Vorzug vor Nika Amoev

Das änderte sich jedoch. In der Regel bekommt der Angreifer zwar in jedem Spiel seine Einsatzzeiten, fast immer muss er aber erstmal auf der Bank Platz nehmen. In 13 Spielen stand er lediglich 384 Minuten auf dem Platz. Whitson erhält auf der einzigen Stürmerposition im Herberner System in der Regel den Vorzug.

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„Natürlich ist man Fußballer, um möglichst viel spielen. Am Liebsten stünde ich immer in der Startelf“, gibt Nika Amoev zu. Aber auch die starken Leistungen seines Konkurrenten im Sturm, der derzeit mit sechs Treffern sogar Herberner Top-Torjäger ist, kann er anerkennen. „Natürlich macht Whitson seine Sache auch ziemlich gut. Er hat es auch definitiv verdient, zu spielen.“

„Das war für uns kein einfaches Spiel“

Nika Amoev selbst stand zuletzt sogar am vergangenen Wochenende in der Startelf. Bei der Pokalniederlage gegen Rödinghausen durfte er als zweite Spitze neben Whitson von Beginn an ran. „Das war für uns aber kein einfaches Spiel. Es war gegen so eine Mannschaft einfach schwierig, einen Zugang zu finden“, erklärt der Angreifer.

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Böses Blut gebe es trotz des Konkurrenzkampfes im Sturm nicht, macht Nika Amoev klar. „Am Ende ist es egal, wer spielt. Hauptsache, wir bringen gemeinsam das Team nach vorne. Ein Sieg für die Mannschaft ist das Wichtigste.“ Außerdem hofft er, dass konstante Trainingsleistungen anerkannt werden: „Wenn man immer kommt und sich einbringt, sollte man vielleicht auch die Chance haben, dann von Anfang an zu spielen.“

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Ob er auch gegen den SV Dorsten-Hardt eine Chance bekommt, weiß er nicht. Dass seine Mannschaft aber gute Möglichkeiten hat, die drei Punkte in Herbern zu behalten, daran glaubt er fest. „Wir müssen von Anfang an Trubel machen und sie vorne attackieren. Dann bin ich definitiv guter Dinge, dass wir den Gegner wie schon im Hinspiel schlagen können.“

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