Das sagen die Trainer der vier Abstiegskandidaten

Wer steigt aus der Bezirksliga ab?

Die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksliga 8 hat der VfL Senden frühzeitig für sich entschieden. Doch im Abstiegskampf gibt es für vier Teams einen wahren Showdown am Sonntag. Wir haben mit den Trainern der Klubs über die Ausgangslage gesprochen.

WERNE/ASCHEBERG

von Julian Büth, Steven Roch

, 25.05.2016, 06:04 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vom Abstieg bedroht ist vor allem der SC Husen-Kurl, der mit 28 Zählern den ersten Abstiegsplatz bekleidet. Einen Punkt mehr hat der VfB Lünen, jeweils 31 Zähler konnten der TuS Ascheberg und der Dorstfelder SC bislang verbuchen.

Jörg Lange (SC Husen Kurl)

"Wir halten die Liga, weil wir unser letztes Spiel in Werne gewinnen und die Gegner unserer Konkurrenz keine Punkte liegen lassen. Wenn eines der drei anderen Teams nicht punkten kann, haben wir bei einem Sieg dank des besseren Torverhältnisses die Möglichkeit, vorbeizuziehen. Die schlechtesten Karten haben im Hinblick auf die Tabelle wir selber. Wir haben die Situation nicht mehr alleine in der Hand, selbst bei einem Sieg sind wir auf Schützenhilfe der anderen Dortmunder Vereine angewiesen. Der TuS Hannibal und der TSC Eintracht können dem VfB Lünen und dem TuS Ascheberg im letzten Spiel wertvolle Punkte klauen."

Anas Malek (SC Dorstfeld)

"Wir halten die Liga weil der SC Dorstfeld in die Bezirksliga gehört. Die Mannschaft hat in dieser Saison große Fortschritte gemacht und sich enorm weiterentwickelt. Uns erwartet gegen den Meister VfL Senden ein hartes Spiel, jedoch glaube ich, dass wir Moral beweisen werden, um die Punkte zu behalten. Die schlechtesten Karten hat zwar Husen, jedoch möchte ich mich nicht festlegen. Jedes der vier Teams im Keller muss am Wochenende punkten. Wir wollen uns daher in erster Linie nur auf unser Spiel konzentrieren."

Holger Möllers (TuS Ascheberg)

"Wir bleiben in der Bezirksliga, weil wir es selber in der Hand haben und zum passenden Zeitpunkt einen aufsteigenden Trend verzeichnen. Die schlechtesten Karten hat der SC Husen-Kurl, weil er auf Schützenhilfe von TSC Eintracht, Hannibal oder Senden angewiesen ist. Einer von uns muss in den sauren Apfel beißen. Es ist eine schwierige Konstellation. Denn ich mir kaum vorstellen, dass alle vier Teams von unten gewinnen werden.

Nach meinem Gefühl bekommen wir am wenigsten von den anderen Teams geschenkt, weil keine der anderen Mannschaften nächste Saison die weite Reise nach Ascheberg antreten möchte. Andererseits ist Werne, das gegen Husen spielt, vielleicht an einem Derby gegen Ascheberg interessiert."

Steven Koch (VfB Lünen)

"Wir bleiben in der Liga, weil wir uns selbst in eine gute Ausgangsposition gebracht haben. Für uns sprechen die guten Ergebnisse der letzten Wochen, auch wenn es nicht immer die schönsten Spiele waren. Die schlechtesten Karten hat ganz einfach der SC Husen Kurl, weil die Kurler mit einem Punkt weniger als wir auf dem ersten Abstiegsplatz stehen."

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