Den LippeBaskets geht das Spielerische ab

Basketball 2. Regionalliga 2

Die LippeBaskets Werne haben mit Mühe gegen den TSV Hagen gewonnen. Es fehlt im Moment die spielerische Leichtigkeit. Das heißt aber nicht, dass die Werner nicht erfolgreich sind.

Werne

, 18.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Den LippeBaskets geht das Spielerische ab

Jordan Rose, hier gegen Wulfen im Einsatz, hatte gegen seinen Ex-Klub Hagen kein Wurfglück. © Joachim Lücke

Vor dem Duell mit dem TSV Hagen am Samstag zählten die LippeBaskets erstmal den Gastgeber durch: Genau sieben Spieler machten sich zu diesem Zeitpunkt warm. „Das ist nicht nur für die dezimierte Mannschaft nicht einfach. Da wird beim Gegner, in dem Falle bei uns, schnell der Eindruck geweckt, dass es ein leichtes Spiel wird“, erklärt LBW-Coach Christoph Henke.

Und leicht wurde es in Hagen wahrlich nicht. Henke hatte im Gegensatz zum Gegner beim 71:57-Erfolg bis auf Lennart Rupprecht alle Mann Bord – auch wenn einige mit einer Erkältung angeschlagen waren.

„Kein glanzvoller Auftritt“

Doch die voll besetzte Bank brachte zunächst überhaupt nichts. „Das war kein glanzvoller Auftritt von uns. Insgesamt war das Spiel auf keinen hohen Niveau“, sagt Henke. Spielerisch sieht der Coach ohnehin die vergangenen drei Spiele ohnehin kritisch. „Da haben wir nicht überzeugt, da sehe ich uns deutlich stärker“, meint Henke.

Henkes Pausenansprache fruchtet

Gegen Hagen brauchte es erst eine motivierende Pausenansprache. „Ich habe den Jungs gesagt, dass es unser Spieltag werden könnte. Hamm hatte schon am Freitag verloren und die Niederlage Schwelms erreichte uns während der ersten Halbzeit“, erzählt Henke und erklärt weiter: „Wenn aus dem Spiel oder aus den Spielern selbst heraus nichts kommt, dann muss man die Spieler halt irgendwie anders motivieren.“

Wie auch immer, Henke hatte seine Jungs erreicht, die nach der Pause deutlich besser agierten. Natürlich wurde jetzt auch der Gegner müde. Die LippeBaskets bauten die Führung kontinuierlich aus – auch ohne eine hochprozentige Performance von Jordan Rose. Im Rückspiel gegen seinen Ex-Klub erzielte er nur sechs Punkte. Zum Vergleich: im Hinspiel waren es 26. „Er hat viele Assists gegeben und viele Bälle geholt. Die Einsatzbereitschaft stimmte wie immer. Es fehlte einfach das Wurfglück“, so Henke.

Es geht auch ohne Jordan Rose

Als Werne einen Zwischenspurt von zwölf Zählern in Serie hinlegte, saß Rose auf der Bank. „Es war gut zu sehen, dass es ohne ihn geht. Auch für ihn selbst. Für ihn ist es doch ein gutes Gefühl, dass die Last nicht allein auf seinen Schultern ruht“, sagt sein Coach.

Die von Henke ausgerufenen „Charakterwochen“ mit den Spielen gegen Barop (80:89), Recklinghausen (78:68), Hagen (71:57) sowie jetzt gegen Waltrop und Münster seien Partien, die nur über den Willen zu gewinnen seien. „Das müssen wir annehmen.

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