Dennis Närdemann: „Ich werde den Kopf sicher nicht in den Sand stecken“

rnSV Herbern

Seit ein paar Wochen ist Dennis Närdemann zurück an alter Wirkungsstätte. Beim SV Herbern hat er in der Offensive aber große Konkurrenz, gegen die er sich erst durchsetzen muss.

Herbern

, 14.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist nicht das erste Mal, dass Dennis Närdemann von FC Nordkirchen zurück zum SV Herbern kommt. Schon einige Male ist er zwischen den beiden Vereinen hin und her gewechselt. Die Konkurrenz war beim SVH aber wohl selten so groß wie aktuell.

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„Das stimmt, wir haben schon keine schlechte Offensive. Da sind einige gute Jungs dabei“, bestätigt Dennis Närdemann. Joe Breloh, Marcel Scholtysik, Robin Schwick und Dominick Lünemann sind nur vier der Offensivkräfte, die wohl in den meisten anderen Landesliga-Teams einen Stammplatz in der Startelf hätten.

Dennis Närdemann rechnet beim SV Herbern nicht mit einem Bankplatz

Für Dennis Närdemann ist das aber kein Grund, schon jetzt mit einem Bankplatz zu rechnen. „Wir stacheln uns da schon immer ganz gut vorne an. Ich werde sicher nicht den Kopf in den Sand stecken. Das macht ja auch richtig Bock mit den Jungs und ist erstmal ein Ansporn“, erzählt er.

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Dass die Herberner jetzt schon wieder mitten in der Testspielsaison stecken, begrüßt Närdemann. „Das ist ja jetzt nochmal wieder etwas ganz anderes als das normale Training“, sagt er. „Aber nochmal besser ist die Meisterschaft. Da kann ich es gar nicht mehr erwarten, bis wir endlich wieder loslegen. Die drei Wochen können jetzt auch gerne bald mal umgehen.“

Auch mit seinem Neu-Trainer Benjamin Siegert ist Närdemann sehr zufrieden. „Er macht da schon einen sehr guten Job aktuell. Das passt auf jeden Fall sehr gut zu ihm“, so Närdemann. Auch dass Siegert vorher sein Mitspieler war, ändert daran nichts: „In Nordkirchen war ja auch schon klar, dass er vorher Profi-Erfahrung gesammelt hat. Da hatte sein Wort schon Gewicht - das ist jetzt natürlich noch mehr so.“

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Am Freitag steht für Närdemann und die Herberner das nächste Testspiel an, dieses Mal gegen Concordia Albachten. Eine Aufstellung gibt es noch nicht - dennoch geht Närdemann davon aus, wohl einige Einsatzminuten zu bekommen. „Ich war ja beim letzten Testspiel in der Gruppe, die nur trainiert und nicht gespielt hat“, sagt er. „Das wird sich dieses Mal dann denke ich ändern. Aber die Aufstellung macht am Ende immer noch der Trainer.“

Los geht es am Freitag um 19.30 Uhr am Rasenplatz an der Werner Straße. Auch die Champions League zeigen die Herberner im Vereinsheim direkt am Platz.

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