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Dennis Seifert äußert sich: „Es fällt mir schwer, den Werner SC zu verlassen.“

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Das nächste Eigengewächs geht: Dennis Seifert wird den Fußball-Landesligisten Werner SC verlassen und sich dem A-Ligisten VfB Lünen anschließen. Dafür nennt er auch Gründe.

von Marcel Schürmann

Werne

, 16.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Der Werner SC verliert das nächste Eigengewächs. Dennis Seifert wird dem Werner SC zur kommenden Saison den Rücken zukehren und sich der ersten Mannschaft des VfB Lünen anschließen. Das bestätigte Seifert am Mittwoch auch noch einmal auf Nachfrage dieser Redaktion.

„Es fällt mir unheimlich schwer, den WSC zu verlassen. Aber ich muss diesen Schritt jetzt einfach wagen“, sagt Seifert vor seinem letzten Heimspiel mit dem WSC am Sonntag gegend den VfB Hüls. Der Verteidiger spielte seit der F-Jugend bei Werne, durchlief fast alle Jugendmannschaften - mit Ausnahme zweier Spielzeiten - und ist mit den Senioren in seinem achten Jahr. In dieser Saison hat der 26-Jährige seinen Stammplatz in der WSC-Defensive verloren, absolvierte erst 15 Landesliga-Einsätze, in der Rückrunde gar nur drei. Seifert braucht unbedingt mehr Spielzeiten.

Zu wenig Spielpraxis

„Es ist keine Entscheidung gegen die Mannschaft. Die ist wirklich super beim WSC. Aber ich muss sagen, dass die Konkurrenz einfach zu stark ist. Es ist immer die Entscheidung des Trainers, wer spielt. Und wenn man keine Spielpraxis bekommt, obwohl man immer beim Training ist, ist es halt sehr schwierig und man macht sich Gedanken“, so Seifert.

Zuletzt seien viele Spieler aus der Jugend in die erste Mannschaft aufgestiegen, die bereits höherklassig gespielt haben. „Es kann sein, dass der Trainer mehr auf jüngere Spieler setzt. Beim Training waren zwar noch keine Neuen, aber ich weiß, dass welche im Gespräch sind“, erzählt Seifert.

Flucht zum VfB Lünen

Im Sommer flüchtet Seifert also zum VfB Lünen - wie schon einige Werner vor ihm. Beim VfB wird der Abwehrstratege, der auf den Außenbahnen sowie in der Innenverteidigung eingesetzt werden kann, nämlich in Sebastian Vorwick, Marcel Eichhorst, Matti Bartsch und Justin Schulze-Weiling gleich auf vier ehemalige Werner Mitspieler treffen.

„Die Jungs sind wie ich alle gebürtig aus Werne. Ich wechsle auch wegen ihnen nach Lünen“, so Seifert, der diesen Transfer nicht alleine vollziehen muss: Mit ihm wechselt auch Yannick Eisenbach von Werne zum VfB, der es in dieser Saison bisher gerade mal auf vier Einsätze im WSC-Trikot bringt.

Seifert wechselt auf jeden Fall zum VfB Lünen, selbst wenn der Verein den Bezirksliga-Aufstieg in der Relegation gegen Türkspor Dortmund nicht schaffen sollte. „Wichtig ist mir, dass ich wieder mit ein paar Freunden zusammenspiele. Die 15 Spiele bisher in Werne sind einfach zu wenig“, sagt Seifert. Die Relegationsspiele des VfB Lünen gegen die Dortmunder würde er natürlich gerne verfolgen, aber: „Leider bin ich verhindert. Zu dem Zeitpunkt bin ich im Urlaub“. Der Werner wird es also über das Handy erfahren, in welcher Liga er in der kommenden Spielzeit auflaufen wird: In der Bezirksliga. Oder eben nur noch auf Kreisebene.

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