„Der beste Innenverteidiger der Landesliga“ - Nico Holtmann wird zum Derbyheld beim WSC

rnFußball: Landesliga

Er war der Ruhepol in Wernes Hintermannschaft und am Ende auch der Torschütze zum 1:1-Ausgleich. Youngster Nico Holtmann lieferte im Derby gegen den SV Herbern ein bärenstarkes Spiel ab.

Werne

, 08.03.2020, 20:38 Uhr / Lesedauer: 1 min


In der Innenverteidigung gewann der 19-Jährige fast jeden Zweikampf. Wenn Holtmann überspielt wurde, dann wurde es auch meistens für den Werner SC vor dem eigenen Tor brenzlig. Mit seiner ruhigen Ausstrahlung drückte der große Innenverteidger dem Spiel seinen Stempel auf.

Sein Trainer Lars Müller war von der Leistung seines Spieler begeistert: „Eigentlich hebe ich ungern einen Spieler im Team hervor, aber mit der Leistung, die Nico heute gezeigt hat, ist er der beste Innenverteidger der Landesliga. Das war richtig gut von ihm.“

Holtmann ist einer der jüngsten Akteure im WSC-Kader. Ausgebildet beim SC Preußen Münster kam er in der vergangenen Saison als A-Jugendlicher nach Werne. Dort ist er aus der Startelf nicht wegzudenken. Mit 19 Einsätzen und 1691 Minuten hat er die meiste Spielzeit in Wernes Team. „Wenn einer den Titel Königstransfer verdient hat, dann er“, so Müller. Der Abwehrspieler freute sich über das Lob seines Trainers, aber er hob auch die anderen Spieler hervor. „Natürlich ist es schön, wenn man das vom Trainer hört. Ich und Zorro (....) haben in der Mitte aber zusammen sehr kompakt gestanden und gut zu gemacht. In der Defensive sind wir aber als Team gut aufgetreten.“

Doch nicht nur defensiv trat er in Erscheinung. In der 90. Minute köpfte er nach einem Freistoß von Jussef Saado zum 1:1-Ausgleich. Viele Spieler sprangen in der Situation am Ball vorbei und Holtmann drückte die Kugel letztendlich mit dem Hinterkopf über die Linie. „Den Ball habe ich aus den Augen verloren gehabt. Dann springt er mir irgendwie an den Hinterkopf und die Kugel geht rein“, erklärte er den Höhepunkt seiner gestrigen guten Leistung. Danach gab es beim WSC kein halten mehr. Alle Spieler rannten auf ihn zu und Holtmann verschwand in der Jubeltraube.

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