Der Lauf des Werner SC: So langsam wird es unheimlich

rnKlare Kante

Es läuft und läuft und läuft beim Werner SC. Tabellenführer, alle Spiele gewonnen, erst zwei Gegentore. Unser Autor findet das etwas unheimlich, zollt aber seinen Respekt für die WSC-Leistung.

Werne

, 07.09.2019, 22:43 Uhr / Lesedauer: 1 min

Können wir das einmal kurz festhalten? Fünf Spiele hat der Werner SC gespielt, fünf Siege geholt. Die perfekte Bilanz von 15 Punkten. Dadurch auch souveräner Tabellenführer. Dabei 16 Tore erzielt und nur zwei Gegentore bekommen. So langsam wird es unheimlich, mit welcher Abgezocktheit und Souveränität die Werner nun die Tabelle anführen. Haben Sie, lieber Leser, damit vor der Saison so gerechnet? Ich definitiv nicht.

Die ersten drei Spiele haben die Werner noch eher knapp gewonnen. Da hätte es auch mal ein Unentschieden geben können, unverdient waren die Werner Siege aber auch nicht. Dann das erste Ausrufezeichen des WSC am vorletzten Spieltag gegen den VfL Senden: 7 zu 0. Sieben zu Null! Und am Samstag noch mal nachgelegt und den SV Herbern souverän geschlagen - zum ersten Mal seit der WSC vor rund zwei Jahren in die Landesliga aufstieg.

Die Werner zeichnete dabei vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit aus. In der Defensive wird rigoros verteidigt, vorne werden Nadelstiche gesetzt und das weiß zu gefallen. Es scheint so, als würden sich die WSC-Jungs aktuell von einem Rausch in den nächsten spielen. Dieser ist aber vor allem mit sehr viel Arbeit verbunden, die das Team in das Spiel investiert. Doch es lohnt sich, wie die Tabelle der Landesliga zeigt.

Es ist zu bezweifeln, ob dieses Konstrukt - nach Abstiegskampf in der vergangenen Spielzeit - nun für den ganz großen Sprung reicht, doch spielt der Werner SC so weiter, scheint einiges möglich und vor allem bereitet es dem neutralen Zuschauer viel Spaß.

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