Der SV Herbern überholt den WSC in der Tabelle und hat Platz eins im Blick

rnFußball: Landesliga

Mit dem 3:0-Sieg gegen die SG Borken ist die Mannschaft des SV Herbern nah ran gerückt an die Tabellenspitze. Holger Möllers wirft einen Blick nach oben, dämpft aber die Erwartungen.

Herbern

, 17.02.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit 3:0 besiegte der SV Herbern am Wochenende die SG Borken. Eine überzeugende Leistung, die auch Holger Möllers, dem Trainer des Landesligisten, imponierte: „Ich war wirklich äußerst angetan. Das war schon stark, was die Jungs da gezeigt haben.“

Besonders stark - durch die Niederlagen des Werner SC und vom Tabellenführer Westfalia Kinderhaus rücken die Herberner oben ran. Nur noch vier Punkte trennen die Mannschaft des SV Herbern vom Spitzenreiter - und das, obwohl sie zwischenzeitlich auch mal satte 13 Punkte hinten gelegen hatten.

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„Ich würde leugnen, wenn ich sagen würde, dass man da nicht nach oben guckt“, analysierte Holger Möllers die aktuelle Situation. „Aber Kinderhaus müsste sich schon extrem dämlich anstellen, wenn sie das nicht schaffen würde.“ Der Kader des aktuellen Spitzenreiters sei im Normalfall zu gut.

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Dennoch gibt Möllers zu: „Wir haben uns jetzt schon so in Stellung gebracht, dass die kommenden Ligaspiele spannend werden können.“ Denn auf die Herberner wartet im März ein echter Showdown: Nach einem spielfreien Wochenende folgen das Derby gegen den WSC, die Auswärtspartie beim Ligaprimus Westfalia Kinderhaus und das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SV Mesum.

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Dass die Herberner aktuell so gut dastehen, kann der Trainer auch begründen: „Das ist einfach das Produkt von einer guten Vorbereitung, in der die Jungs richtig gut gearbeitet haben. Vor allem wenn man bedenkt, dass uns aktuell noch einige Spieler angeschlagen fehlen.“

Holger Möllers warnt aber vor zu viel Euphorie. Seine Mannschaft müsse einen Schritt, nachdem anderen machen, so der Trainer. Der Fokus liege jetzt komplett auf dem Derby: „Da ist alles möglich, auch wenn es für uns rein sportlich momentan vielleicht etwas besser aussieht. Das wird harte Arbeit gegen Werne und das wissen wir auch.“

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Erst danach wolle die Mannschaft den Blick auf Kinderhaus wenden. „Wir wollen alles Schritt für Schritt machen. Wir wollen nichts überstürzen, das wäre einfach nicht gut“, erklärt Möllers.

Die Erfahrung der letzten Jahre aber spricht eigentlich für den SV Herbern im Kampf um die oberen Tabellenplätze. Das weiß auch der Trainer genau: „Wir sind zu Beginn der Saison immer etwas schwächer, weil wir beispielsweise Neuzugänge an unser System gewöhnen müssen. In der Regel spielen wir eine bessere Rück- als Hinserie. Und beim Gedanken daran wird mir angst und bange.“

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