Der SV Herbern III wird mitten im Höhenflug durch den Lockdown gestoppt

rnFußball: Kreisliga C

Es sollte hoch hinaus gehen für den SV Herbern III. Nach einem Jahr Fußballpause für viele Spieler wollte die Mannschaft wieder angreifen - mit Erfolg. Doch jetzt wurde sie gestoppt.

Herbern

, 04.11.2020, 13:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war harte Arbeit. Das gibt Stefan Sennekamp, Trainer des SV Herbern III, zu. Als seine Mannschaft im Sommer ihr Comeback feierte, war klar: Viele Spieler hatten ein Jahr oder länger keinen Ball mehr am Fuß gehabt. Kein einfacher Start für den C-Ligisten.

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Dennoch sollte es hoch hinaus gehen. Von oben mitspielen war die Rede, man wolle sich im oberen Drittel einordnen. Jetzt, acht Spieltage später, hat der SV Herbern III sein Versprechen wahr gemacht. Mit 20 Punkten steht die Mannschaft an der Tabellenspitze - und das mit imponierenden Leistungen.

Der SV Herbern III „wurde belohnt“

„Da muss man schon sagen, dass es wirklich richtig gut läuft“, resümiert Stefan Sennekamp die Zeit vor dem Lockdown. „Wir haben da auch richtig, richtig viel für getan, aber wurden eben auch belohnt. Am Ende finde ich, dass wir in fast jedem Spiel die bessere Mannschaft waren.“

Gerade zuletzt lief es richtig gut für die Herberner - sie konnten die vergangenen vier Spiele in Folge gewinnen. Doch der Höhenflug wurde nun durch den Lockdown gestoppt. Für Stefan Sennekamp zu einem unglücklichen Zeitpunkt: „Wir waren jetzt natürlich sehr gut drauf und hätten mit der Serie im Rücken am kommenden Sonntag gegen den Tabellenzweiten TuS Hiltrup III gespielt. Das wäre natürlich ein richtig guter Zeitpunkt gewesen.“

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Doch trotz der Enttäuschung weiß Stefan Sennekamp auch: „Wir sind gerade nicht in der Position, uns zu beschweren. Es gibt gerade ganze Wirtschaftszweige, die aus dem letzten Loch pfeifen. Da ist es schon richtig, dass jetzt dieser Lockdown entschieden wurde.“

Und der Trainer des SV Herbern III glaubt auch nicht, dass in vier Wochen bereits wieder Fußball gespielt wird. „Ich denke, dass es sinnvoll ist, wenn wir auch im Dezember nicht spielen. Im Januar oder Februar wird es dann ja wieder wärmer und macht vielleicht mehr Sinn.“

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Dann aber hat Stefan Sennekamp große Ziele mit seiner Mannschaft. „Wir haben am Anfang ja davon gesprochen, oben mitspielen zu wollen“, sagt der Coach. „Aber wenn man an der Tabellenspitze steht und das nicht erst seit gestern, willst du natürlich auch Meister werden. Auch, wenn Hiltrup und Selm (auf den Plätzen zwei und drei, Anm. d. Red.) sicherlich keine einfachen Gegner sein werden.“

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