Der SV Herbern zeigt eine starke Leistung, aber: ohne Tore wird es schwer

rnKlare Kante

Eigentlich war alles perfekt für einen Sieg des SV Herbern. Die Chancen waren da, die Einstellung stimmte. Doch am Ende gab es gegen Gemen nur einen Punkt. Zu wenig, sagt Johanna Wiening.

Herbern

, 03.11.2019, 22:10 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Frage, was er seiner Mannschaft überhaupt vorwerfen sollte, stellte sich Herberns Trainer Holger Möllers nach dem 0:0 gegen Westfalia Gemen wohl mehrfach. Die Spieler hatten allesamt eine starke Partie abgeliefert, sich in jeden Zweikampf geworfen und Torchancen am laufenden Band produziert. Torchancen, Mentalität, Defensivstärke – alles war da. Dennoch hieß es am Ende 0:0.

Der SV Herbern zeigt eine starke Leistung, aber: ohne Tore wird es schwer

© Johanna Wiening

Und da kommt genau das ins Spiel, was sich die Spieler des SV Herbern vorwerfen lassen müssen. Wer so viele und auch so gute Torchancen kreiert, muss den Ball irgendwann auch mal im gegnerischen Kasten unterbringen. Doch das gelingt den Offensivkräften des SV Herbern derzeit zu selten. Zuletzt war es mit Julius Höring ein Innenverteidiger, der für die Tore sorgte. Der letzte Treffer des Top-Torschützen Whitson gegen den TuS Altenberge am 13. Oktober ist bereits einige Wochen her.

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Damit sich die Herberner bei solchen starken Partien wie gegen Gemen auch wieder belohnen, kann man nicht darauf hoffen, dass den defensiven Kräften der Lucky Punch gelingt. Die Offensivabteilung rund um Marcel Scholtysik, Whitson und Luis Krampe müssen ihren Torriecher wiederfinden, damit starke Leistungen auch in drei Punkte umgemünzt werden. Dann ist am Ende für die Herberner vielleicht auch mehr drin, als der aktuell fünfte Platz. Die nächste Chance dazu gibt es am nächsten Wochenende auswärts gegen den TuS Wiescherhöfen. Eine Mannschaft, die es mit einer ähnlichen Leistung, aber mehr Toren als gegen Gemen, zu besiegen gilt.

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