SV Stockum verpflichtet Spieler mit Landesliga-Erfahrung

rnFußball

Schon seit der Winterpause hat sich der SV Stockum immer wieder mit hochkarätigen Neuzugängen verstärkt. Nun kommt ein Spieler, der große Ambitionen hat.

Stockum

, 11.07.2020, 06:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass der SV Stockum hart daran arbeitet, in der kommenden Saison wieder eine konkurrenzfähige Mannschaft stellen zu können, ist kein Geheimnis. Schon im Winter kamen einige hochkarätige Neuzugänge, jetzt wurden wieder einige Verstärkungen geholt.

Die neueste Verpflichtung ist Andreas Betke. Eigentlich wollte der 34-Jährige schon vor zwei Jahren, als er mit dem TuS Wiescherhöfen den Kreispokal gewann, die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Als er aber als Torwarttrainer bei Westfalia Rhynern engagiert war, juckte es ihn wieder in den Füßen.

Der TuS Wiescherhöfen hatte Thomas Goeke verpflichtet

„Eigentlich hat mich der TuS Wiescherhöfen dann noch mal angefragt. Aber diesen Aufwand mit drei Trainings plus Spieltag jede Woche hätte ich nicht mehr geschafft“, erklärt Andreas Betke. Der TuS Wiescherhöfen hatte daraufhin den Stockumer Keeper Thomas Goeke verpflichtet.

„Ich bin dann über meinen Arbeitskollegen Sercan Pirpir (ebenfalls Neuzugang beim SV Stockum, Anm. d. Red.) zu Stockum gekommen. Dann hatte ich verschiedene Gespräche und habe mich dann dafür entschieden“, so Betke über seine Verpflichtung.

Jetzt lesen

Auch seine Mannschaftskollegen hat Betke bereits kennengelernt. „Ich war letzte Woche Mittwoch zum ersten Mal bei einem Training dabei“, erzählt er. „In der Mannschaft sind schon einige richtig gute Kicker dabei und auch das Trainerteam gefällt mir richtig gut.“

Von seinem Team erwartet Betke einen gesunden Ehrgeiz. „Wir müssen unsere Disziplin und Konstanz auch auf den Platz bringen. Für mich ist das keine Spaßveranstaltung, ich will schon etwas erreichen. Mit 34 Jahren will ich mich nicht mehr über irgendwelche jungen Wilden ärgern“, sagt er.

Jetzt lesen

Dass der SV Stockum mit Betke und Fabian Panne gleich zwei neue Torhüter verpflichtet hat, macht ihm keine Sorgen. „Ich kenne Fabian schon aus der gemeinsamen Zeit beim SuS Rünthe. Wir haben uns immer sehr gut verstanden - auf und neben dem Platz“, so Betke.

Eine klare Nummer Eins gibt es im Vorfeld noch nicht. „Ich bin ein Freund vom Leistungsprinzip und will mich nicht auf meinen Erfolgen ausruhen“, stellt Andreas Betke klar. „Wir werden beide alles geben und werden dann sehen. Wenn mich der Trainer auf die Bank setzt, werde ich das akzeptieren.“

An erster Stelle stehe ohnehin der Erfolg der Mannschaft. „Ich glaube, die Verantwortlichen haben ihre Hausaufgaben durchaus gemacht“, so Betke. „Wir haben gute Kicker, mit denen man einen guten einstelligen Tabellenplatz erreichen kann.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt