Der SV Stockum hat „im Tor keine Bauchschmerzen mehr“ - Konkurrenzkampf ist eröffnet

rnFußball: Kreisliga

Der starke Rückhalt des SV Stockum in der vergangenen Saison, Torwart Thomas Goeke, hat den Verein im Sommer in Richtung Landesliga verlassen. Doch das Loch im Tor wurde gleich doppelt gestopft.

Stockum

, 06.08.2020, 12:33 Uhr / Lesedauer: 1 min

Man kann wohl nicht behaupten, dass es gut lief für den SV Stockum in der vergangenen Saison. Nur sechs Punkte holte die Mannschaft bis zum Saisonabbruch und stand auf einem direkten Abstiegsplatz. Noch schlechter gelaufen wäre es aber wohl ohne Torwart Thomas Goeke, der einige Bälle noch herausfischte.

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Nun ist Thomas Goeke weg. Er hat den Verein in Richtung Landesliga und TuS Wiescherhöfen verlassen und damit eine große Lücke im Tor hinterlassen. Doch die hat der SVS mittlerweile gestopft - sogar gleich doppelt.

Mit Andreas Betke und Fabian Panne könnten gleich zwei erfahrene Torhüter zwischen den Pfosten stehen. Unter dem ehemaligen Bundesliga-Torhüter und Stockumer Cheftrainer Jürgen Welp werden die beiden nun gefordert. Aber warum gleich der doppelte Zuwachs?

„Wenn Thomas mal ausgefallen ist, wurde es schwierig“ beim SV Stockum

„Wir wollten im Tor einfach keine Bauchschmerzen mehr haben“, erklärt Yassine Najih. „Natürlich hatten wir mit Thomas einen sehr guten Torwart in der vergangenen Saison. Aber wenn der mal ausgefallen ist, wurde es schwierig. Wir konnten uns da auch nicht immer in der zweiten Mannschaft bedienen, dann stehen die ja ohne Keeper da.“

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Stattdessen gibt es in Stockum nun zwei Keeper, die der ersten Mannschaft helfen können - Andreas Betke, der bereits Landesliga-Erfahrung beim TuS Wiescherhöfen gesammelt hat, und Fabian Panne, der zuletzt für den Ligakonkurrenten VfK Weddinghofen den Kasten sauber gehalten hat.

Allein von der Erfahrung her spricht wohl vieles für Andreas Betke, der sogar bereits mit Wiescherhöfen den Kreispokal gewonnen hat. Genau festgelegt hat man sich in Stockum bisher dennoch nicht. „Da steht noch nichts fest“, erklärt Yassine Najih. „Beide Jungs müssen sich jetzt in der Vorbereitung beweisen und dann wird der Trainer entscheiden, wer den Kasten sauber hält.“

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