Der Werner SC hat „zwei Punkte verloren im Abstiegskampf“

rnFußball: Landesliga

Mit dem Aufsteiger Vorwärts Wettringen war ein vermeintlich einfacher Gegner am Sonntag beim Landesligisten Werner SC zu Gast. Dennoch konnte der Werner SC nicht gewinnen und zittert nun.

Werne

, 13.09.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war ein Kopfball, der den Werner SC am Ende zur Verzweiflung brachte. Eigentlich schien das Spiel schon zu Gunsten des Werner SC gelaufen zu sein. Doch in der ersten Minute der Nachspielzeit war es der Kopfball von Christopher Brüning, der auf der Wettringer Bank für Jubel und bei den Wernern für lange Gesichter sorgte. Am Ende stand ein 2:2-Unentschieden als Ergebnis im Spielbericht. Trainer Lars Müller resümierte seine Gefühlslage nach dem Abpfiff: „Ich bin einfach nur enttäuscht. Wenn du kurz vor Schluss in so einem Spiel vorne liegst, musst du das über die Zeit bringen.“

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Aber von vorn: Bereits von Beginn an war es kein einfaches Spiel für den Werner SC. Auch, wenn die Wettringer nicht viel nach vorne brachten: Den langen Ball konnten die Werner nur selten verteidigen. Nach vorne kamen die Werner zwar immer wieder zu Chancen, doch im Tor konnten sie den Ball lange nicht unterkriegen. Erst kurz vor der Pause sorgte Daniel Durkalic für das erlösende 1:0. Für einen Schockmoment sorgte zudem Henry Poggenpohl, der noch vor der Halbzeit verletzt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Marcel Niewalda ins Spiel.

Auch danach entwickelte sich kein gutes Spiel. Der Werner SC war zwar durchaus die bessere Mannschaft, konnte seine Chancen aber nach wie vor nicht nutzen. Diesen Faktor nutzte wiederum Wettringen aus und erzielte wie aus dem Nichts nach der Halbzeit den Ausgleich (50.). Die Werner ließen sich davon zwar nicht unterkriegen, spielten aber ihre Chancen zu kompliziert und kamen so nicht in die entscheidende Position, ein Tor zu markieren.

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Auch seinen sehenswerten Fallrückzieher brachte Daniel Durkalic nicht im Kasten unter. Erst in der 75. Minute war es Kapitän Chris Thannheiser, der die Werner wieder in Führung brachte. Zwar entwickelte sich auch danach kein gutes Spiel mehr. Doch es schien so, als würde der Werner SC nichts mehr anbrennen lassen und das Spiel locker nach Hause bringen.

Trainer Lars Müller fand nach der Partie deutliche Worte über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich bin einfach nur unfassbar enttäuscht. Wettringen war die schlechteste Mannschaft, die ich je in der Landesliga gesehen habe“, so der Trainer. „Natürlich können die sich noch verbessern, aber wenn du gegen so eine Mannschaft nicht gewinnst, hast du zwei Punkte verloren im Abstiegskampf.“

Werner SC: Pollak - Martinovic, Stöver, Thannheiser, Y. Lachowicz, Saado, Durkalic, Poggenpohl (43. Niewalda), Holtmann, C. Lachowicz, Kavakbasi (69. Hamizoda)

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