Der Werner SC II geht mit zwei erfahrenen Neuzugängen in die Saison

Fußball

Die neue Saison steht vor der Tür, die meisten Amateurfußballer können es wohl kaum noch abwarten. So auch der B-Ligist Werner SC II, der allerdings kurz vor dem Start noch einen Dämpfer kassierte.

Werne

, 05.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Marc Schwerbrock und seine Mannschaft gehen voll motiviert in die neue Saison.

Marc Schwerbrock und seine Mannschaft gehen voll motiviert in die neue Saison. © David Döring

Es war eigentlich keine schlechte Vorbereitung für den Fußball-B-Ligisten Werner SC II. Von Anfang an holten sie überzeugende Siege, gegen GS Cappenberg kamen sie nach einem 0:4-Rückstand noch zurück zum 4:4. Doch zum ungünstigsten Zeitpunkt, kurz vor der Saison, kassierte die Mannschaft noch einen deutlichen Dämpfer.

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Am vergangenen Freitag absolvierten sie ihr letztes Testspiel gegen den SV Herbern II. Im „kleinen Derby“ war der WSC zwar ligentechnisch sowieso der Außenseiter, hat aber normalerweise viele erfahrene Spieler in den Reihen, die auch dem A-Ligisten SVH II hätten gefährlich werden können. Aber nicht am Freitag: Mit 8:0 fegte der SV Herbern II den Werner SC II vom Platz.

Am Sonntag will der Werner SC II aus den Vollen schöpfen

Allerdings: Dem WSC fehlten insgesamt sieben potenzielle Stammkräfte, mit denen wohl deutlich mehr möglich gewesen wäre. „So einseitig wäre es dann bestimmt nicht gelaufen“, erklärt Spielertrainer Marc Schwerbrock.

Wenn es nun am Sonntag in der Liga losgeht, soll alles besser werden. Als Erstes ist die Mannschaft beim SV Concordia Albachten II zu Gast - dieses Mal mit nahezu voller Kapelle. „Es gibt noch zwei, drei Spieler mit einem Fragezeichen, außerdem wird Dennis Kaminski sicher fehlen. Sonst sind aber wohl alle an Board“, berichtet Schwerbrock.

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Zum ersten Mal wird er dann auch im Pflichtspiel auf seine beiden Neuzugänge zurückgreifen. Und das sind - besonders für die Kreisliga B - echte Hochkaräter. Mondrian Runde war zuletzt in der ersten Mannschaft in der Landesliga einer der Stammkräfte und sogar auch Kapitän. Dazu kommt Christof Zilligen, der vor einigen Jahren ebenfalls in der ersten Mannschaft der Werner gespielt hat.

Doch trotz des insgesamt starken Kaders will Schwerbrock keine Platzierung als Ziel ausrufen. „Gerade nach der langen Pause kann man die anderen Teams nur ganz schwer einschätzen“, erklärt er. „Wir müssen erstmal wieder klarkommen. Grundsätzlich ist aber natürlich immer das Ziel, jeden Sonntag das Spiel zu gewinnen.“

Am Sonntag spielt der WSC um 12 Uhr auf dem Rasenplatz der Sportanlage Albachten, Hohe Geist 7, in Münster.

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