Der Werner SC startet wieder: „Wir wollen nur spielen, wenn es sinnvoll ist“

rnFußball: Landesliga

Es war ruhig in den vergangenen Wochen im Lindert. Aber seit Montag dürfen die Mannschaften wieder spielen und trainieren. Der Werner SC freut sich, zweifelt aber auch.

Werne

, 27.10.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Spieler des Fußball-Landesligisten Werner SC muss man nicht erst zum Training auffordern. Es ist bekannterweise eine Mannschaft, die Feuer und Flamme für den Fußball ist. Und an diesem Dienstag wird sie das wohl noch ein bisschen mehr sein.

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Denn ganze zwei Wochen stand der Fußball beim Werner SC still. Wegen der Allgemeinverfügung des Kreises Unna war der Kontaktsport seit dem 12. Oktober verboten. Auf kontaktfreies Training verzichtete der Landesligist, die Spieler hielten sich privat fit.

„Die Jungs haben richtig Bock“

„Wir trainieren diese Woche ganz normal. Die Jungs haben auch richtig Bock, das ist klar“, erzählt Trainer Lars Müller. Und schon am Samstag könnte die Saison weitergehen. Dann spielt die Mannschaft ihr Nachholspiel gegen die SG Borken - zumindest wahrscheinlich.

„Borken hatte angefragt, ob wir das Spiel in den November verschieben könnten, wenn es möglich ist“, sagt er. „Wir haben das noch nicht final entschieden. Aber wenn das bei uns nicht geht, wird am Samstag gespielt. Das hat Borken auch schon so bestätigt.“

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Die Werner schwanken aktuell zwischen Vorfreude, dass es endlich wieder los geht, und den eigenen Bedenken. „Natürlich, wir spielen sehr gerne und freuen uns total, wieder auf dem Platz zu stehen. Aber eben nur, wenn es sinnvoll ist“, sagt Lars Müller.

Dabei geht es dem Trainer des Werner SC nicht in erster Linie um die Begegnung auf dem Platz. „Da rutschen Spieler vielleicht mal aneinander vorbei oder stehen nebeneinander. Ich glaube nicht, dass das Risiko da so groß ist“, erklärt er seine Meinung.

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Aber zu einem Fußballspiel gehöre noch viel mehr. „Wenn wir jetzt mal bei dem Fußballspiel in Borken bleiben: Wir fahren da ja nicht mit einem Bus hin, aber es fährt eben auch nicht jeder Spieler mit seinem eigenen PKW“, sagt Lars Müller. „Dann gehen alle zusammen in die Kabine, ziehen sich dort um und wir halten da die Besprechung. Das sind alles Möglichkeiten, wo man sich infizieren kann. Das kann man dann irgendwie nur bedingt erklären.“

Aber die Werner vertrauen auch auf den Verband. „So lange es keine andere Ansage gibt, werden wir spielen. Und uns natürlich sehr gut an die Hygieneregeln halten“, erklärt Lars Müller. Und dann hofft der Werner SC, dass es möglichst lange und ohne Krankheitsfälle weitergehen kann mit dem Amateurfußball.

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