Der Werner SC trifft auf den zweiten Aufsteiger: „Wir werden niemanden unterschätzen“

rnFußball: Landesliga

Der Werner SC hat erneut einen unbekannten Gegner vor der Nase. Mit dem TuS Haltern II kommt der zweite Aufsteiger in den Lindert. Verteidiger Nico Holtmann will die Gäste aber nicht unterschätzen.

Werne

, 26.09.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Schon wieder ein Aufsteiger. Schon im ersten Heimspiel der Saison hatte der Werner SC mit Vorwärts Wettringen einen unbekannten Aufsteiger zu Gast. Nun, in der zweiten Partie im Lindert, geht es schon wieder gegen eine große Unbekannte. Der TuS Haltern II, Aufsteiger aus der Bezirksliga 11, ist am Sonntag zu Gast.

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Nach Möglichkeit soll dieses Heimspiel aber besser ausgehen als das letzte. Gegen Wettringen hatte der WSC nur 2:2 gespielt und den Ausgleich in der 90. Minute kassiert. „Das war ein Spiel, das mich auch jetzt noch ärgert. Sowas darf uns wirklich nicht passieren, das hätten wir gewinnen müssen“. sagt Nico Holtmann auch rund zwei Wochen danach.

Nico Holtmann: „Wir wollen gewinnen, das ist ja ganz klar“

Die Ambitionen der Gastgeber sind - besonders nach dem starken 5:0-Sieg in der vergangenen Woche in Wiescherhöfen - groß. „Wir wollen gewinnen, das ist ja ganz klar“, sagt Nico Holtmann. „Letzte Woche ist da vielleicht ein Knoten geplatzt. Den Schwung müssen wir auf jeden Fall mitnehmen.“

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Und auch wenn der TuS Haltern II ein Aufsteiger ist: Unterschätzen wollen die Werner den Gegner nicht. „Wir wissen schon, dass Haltern keine schlechte Mannschaft ist“, sagt Holtmann. „Bei uns in der Liga kann jeder jeden schlagen. Da sollte man nie jemanden unterschätzen. Aber das machen wir auch nicht - weder bei Wettringen noch bei Haltern.“

Für Nico Holtmann persönlich läuft die Saison bisher nicht schlecht. „Ich habe gut trainiert, auch in der Vorbereitung, und bin ganz gut drauf“, sagt er. „Aber angesichts der Ergebnisse muss man sagen: Da ist bei uns allen denke ich noch Luft nach oben.“

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Nicht schön ist für den 20-Jährigen aber vor allem: Sein Abwehrkollege Niklas Link ist schwer verletzt, läuft wohl nie wieder für den Werner SC auf. „Das ist schon brutal, Niklas hat echt enorme Qualität“, weiß Holtmann. „Das tut uns weh, dass er nicht spielen kann.“

Einen Sieg gegen Haltern wollen die Werner aber auch ohne Niklas Link holen. Das wäre auch mit Blick auf den kommenden Donnerstag gut. Dann empfängt der Werner SC zuhause den SV Herbern zum Kreispokal-Derby. „Allein schon für die Stimmung wäre ein Sieg vor dem Derby sicherlich sehr gut“, sagt Holtmann. Er erinnert sich an das vergangene Jahr: „Als wir das letzte Mal zuhause gegen Herbern gespielt haben (3:1-Sieg für den WSC, Anm. d. Red.), haben wir vorher gegen Senden gewonnen. Da hat uns das sicherlich auch noch mehr Selbstvertrauen geben.“

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