Der Werner SC will keine Senioren-Stadtmeisterschaft ausrichten

rnWerner SC

In diesem Jahr wird es in Werne keine Hallenstadtmeisterschaft für die Senioren geben - das steht bereits fest. Grund dafür ist allerdings nicht die Corona-Pandemie.

Werne

, 05.05.2020, 06:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

In der Jugendabteilung des Werner SC laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren für die diesjährige Werner Hallenstadtmeisterschaft. Turnusmäßig ist der WSC in diesem Jahr als Ausrichter in der Pflicht. In dieser Position haben sie nun eine Entscheidung getroffen.

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„Der Werner Sport Club wird in diesem Jahr im Seniorenbereich keine Stadtmeisterschaft ausrichten“, erklärt Thomas Overmann, Vorsitzender des Werner SC, offiziell. „Die Entscheidung betrifft alle Seniorenmannschaften inklusive der Damen.“ Bereits Anfang des Jahres sei das bei einer Klausurtagung des Vorstandes in Kaiserau einstimmig beschlossen worden.

Ganz überraschend kommt diese Absage nicht. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Seniorenmannschaften weder an der Hallenstadtmeisterschaft von Eintracht Werne, noch am Davertpokal in Ascheberg oder einem anderen Hallenturnier teilgenommen.

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Die Begründung war damals wie heute die gleiche. „Wir haben die Gründe ja auch schon mehrfach genannt. Das Verletzungsrisiko ist uns in der Halle einfach zu hoch“, erklärt Thomas Overmann die Absage.

„Bei den Alten Herren macht es keinen Sinn“

In einigen Seniorenbereichen würde es aber auch einfach von der Anzahl der Mannschaften keinen Sinn machen, eine Meisterschaft auf die Beine zu stellen, so Overmann. „Bei den Alten Herren macht es keinen Sinn. Stockum hat keine, Eintracht zwei und wir vier Mannschaften“, so der Vorsitzende.

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Bei den Damen sieht die Situation wohl ähnlich aus: „Wir sind der einzige Verein, der eine Damenmannschaft in Werne stellt. Da ist das dann ja einfach uninteressant für alle.“

Dass die Jugendabteilung eine Stadtmeisterschaft ausrichten will, befürworte der Verein allerdings, stellt Thomas Overmann klar: „Dass die Junioren ein Turnier ausrichten wollen, unterstützen wir. Allerdings ist der Juniorenfußball völlig selbstständig und trifft die Entscheidung selbst.“

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Statt einer Stadtmeisterschaft bringt Thomas Overmann eine andere Idee ins Spiel. „Man könnte ja mit einer Werner Stadtauswahl - jeder der drei Vereine stellt sechs Spieler - gegen einen attraktiven Gegner spielen“, schlägt er vor. „Es gibt gute Beziehungen, sowas zu organisieren, da würde ich mich auch gerne zu bereiterklären.“

Den Erlös einer solchen Aktion könnte man durch drei teilen und an den Jugendfußball spenden, so Overmann: „Ich finde, das wäre eine wirklich schöne Geschichte, wenn eine gemeinsame Stadtauswahl sowas machen würde.“

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