Die Landesliga 4 im Check: So stark sind die Gegner des SV Herbern und Werner SC

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Schon am Sonntag starten der SV Herbern und der Werner SC wieder in den Pflichtspiel-Betrieb der Landesliga 4. Vorher haben wir die Gegner nochmal genau unter die Lupe genommen.

Werne

, 03.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Viele Mannschaften in der Landesliga 4 sind dem SV Herbern und dem Werner SC aus den vergangenen Jahren bekannt. Allerdings sind in dieser Saison auch einige neue Teams dabei. Wir haben alle Vereine unter die Lupe genommen.

BSV Roxel: Schon in der vergangenen Saison war der BSV Roxel gemeinsam mit dem SV Herbern, dem Werner SC und den drei Aufsteigern in der Spitzengruppe dabei. Seit dem Sommer sitzt nun mit Tobias Tumbrink und Manuel Andrick ein neues Trainerduo auf der Bank, das sicherlich wieder oben mitspielen möchte. Als Favoriten sehen sie sich allerdings nicht.

Borussia Münster: Mit Borussia Münster kommt ein weiterer Aufsteiger aus der Bezirksliga neu in die Landesliga 4. Für die meisten Mannschaften ist der Verein noch unbekannt. Die Münsteraner haben in der Vorbereitung insgesamt neun Testspiele absolviert - gewonnen haben sie fünf davon. Das Ziel für die neue Saison kann in der starken Liga wohl nur der Klassenerhalt sein.

FC Viktoria Heiden: Heiden war in der vergangenen Saison die graue Maus der Landesliga 4. Auf Platz Zehn hatten sie wenig mit Auf- oder Abstieg zu tun. Nun steht mit Michael Hellekamp ein neuer Trainer an der Seitenlinie. In der Vorbereitung konnte er in sieben Testspielen drei Siege einfahren.

IG Bönen: Die Mannschaft aus Bönen ist wohl für die meisten der absolute Top-Favorit - schließlich hat der Verein vor allem finanziell deutlich mehr Möglichkeiten als viele andere in der Liga. Besonders der Transfer von Arif Et machte Eindruck. Aber: Auch in der vergangenen Saison war die IG bereits Mitfavorit, wurde am Ende aber nur Vierter.

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SC Altenrheine: Ähnlich wie Viktoria Heiden tummelte sich der SC Altenrheine im Mittelfeld der Liga. Es wurde weder gefährlich in Richtung Abstieg, noch konnten sie sich an die Spitzengruppe hängen. Die Vorbereitung zuletzt lief allerdings gut, die Mannschaft gewann fünf von acht Tests.

SG Bockum-Hövel: Mit etwas Glück ist die SG Bockum-Hövel als Tabellenzweiter aus der Bezirksliga in die Landesliga aufgestiegen. Bereits in der Vorbereitung gab es das eine oder andere Erfolgserlebnis, sodass die Mannschaft hofft, nicht wie vor zwei Jahren nach dem Aufstieg direkt wieder abzusteigen.

SG Borken: Die SG Borken ist der erste Gegner für den SV Herbern in der aktuellen Saison. In der vergangenen Spielzeit waren sie „Best of the Rest“ hinter der Sechser-Spitzengruppe. Es reichte allerdings nicht, um sich vorne mit ranzuhängen. Auch in der kommenden Saison könnten sie im oberen Mittelfeld dabei sein.

SV Dorsten-Hardt: Der SV Dorsten-Hardt steckte in der vergangenen Saison tief im Abstiegssumpf. Doch im Sommer hat sich die Mannschaft enorm verstärkt. Mit Lukas Diericks und Cedric Vennemann kamen gleich zwei Ex-Regionalligaspieler, dazu mit Sandro Koch vom SV Schermbeck ein Oberligaspieler. Mit dem Abstiegskampf will die Mannschaft also nichts mehr zu tun haben.

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SV Drensteinfurt: Der SV Drensteinfurt kommt als Aufsteiger mit durchaus Qualität in die Landesliga. In der vergangenen Saison lieferten sie sich mit der SG Bockum-Hövel ein Duell um die Tabellenspitze der Bezirksliga. Nun sollte das oberste Ziel sein, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

SV Eintracht Ahaus: Ahaus hat einen großen Umbruch hinter sich, viele altbewährte Gesichter haben den Verein verlassen. Zwar verstärken auch einige neue Spieler den Landesligisten - die kommen aber zum großen Teil aus der Bezirks- oder Kreisliga. Die Eintracht wird sich wohl mit den unteren Tabellenregionen beschäftigen müssen.

TuS Wiescherhöfen: Schon in der vergangenen Spielzeit hing der TuS Wiescherhöfen unten drin und war zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs Tabellenletzer. Im Sommer fand dann der große Umbruch statt - zwölf neue Spieler zählen bereits zur Mannschaft. Auch in dieser Saison wird das Ziel da wohl nur Klassenerhalt heißen.

TuS Altenberge: Schon die vergangene Saison war für Altenberge keine einfache Saison mit großen Abstiegssorgen. Angesichts von fünf Absteigern könnte es auch in dieser Saison schwierig werden - auch wenn die Vorbereitung ganz passabel lief.

TuS Haltern II: Der TuS Haltern II ist nach einer starken Saison aus der Bezirksliga aufgestiegen. Da der Verein aber sein Konzept geändert hat, sind viele der Spieler nun im Oberliga-Kader zu finden. Mit Sebastian Amendt steht auch ein neuer Mann an der Seitenlinie. Bei fünf Absteigern wird es für die Halterner wohl nur darum gehen, in der Liga zu bleiben.

VfL Senden: Der VfL Senden war schon in der vergangenen Saison besonders für den SV Herbern kein einfacher Gegner. Zwar stand das Team am Ende im Mittelfeld, war aber immer wieder für ein paar starke Partien gut. Auch in der neuen Saison könnte mindestens ein Platz im oberen Mittelfeld drin sein.

Vorwärts Wettringen: Vorwärts Wettringen ist sicherlich die große Unbekannte in der Saison. Die Mannschaft ist aus der Bezirksliga aufgestiegen, wo sie nur knapp vor dem SC Greven an der Tabellenspitze standen. Als Aufsteiger wird für sie wohl nur der Klassenerhalt zählen.

Westfalia Gemen: In der vergangenen Saison war die Mannschaft im Mittelfeld untergebracht. Nun haben sie eine starke Vorbereitung hinter sich, in der sie unter anderem gegen den Oberligisten TuS Haltern einen Sieg einfuhren.

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