Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne sinnen auf Revanche

Volleyball

Gegen den VfL Ahaus sind die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne zum ersten Mal vor dem heimischen Publikum gefordert. Dort haben sie aber noch eine Rechnung offen.

von Juri Kollhoff

Werne

, 10.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mira Struwe (l.) wird den TVW-Volleyballerinnen gegen Ahaus fehlen, Annika Patzdorf ist wieder da.

Mira Struwe (l.) wird den TVW-Volleyballerinnen gegen Ahaus fehlen, Annika Patzdorf ist wieder da. © Jura Weitzel

Die Oberliga-Volleyballerinnen des TV Werne empfangen zum ersten Heimspiel der Saison nach Corona den VfL Ahaus. Beide Mannschaften mussten sich in ihrem ersten Saisonspiel knapp geschlagen geben, der TV Werne konnte immerhin einen Punkt holen. Diese Ausbeute will die Mannschaft nun vor eigenem Publikum toppen.

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Der Kader des TV Werne umfasst in dieser Saison 14 Spielerinnen. Das sind zwei zu viel für den Spieltagskader, aber für das Werner Trainerteam um Bronek Bakiewicz und Philipp Zurwieden genau richtig, um gut aufgestellt zu sein. Gegen Ahaus muss der TVW auf Mira Struwe und Neuzugang Jana Rudnick verzichten, die beide verhindert sind.

„Dass wir in dieser Saison einen großen Kader haben, ist noch wichtiger als sonst, da wir besonders vorsichtig sein müssen. Bereits bei leichten Erkältungserscheinungen wollen wir kein Risiko eingehen und die Spielerinnen sollen in dem Fall zu Hause bleiben. Da kann unser 14er-Kader nur von Vorteil sein“, erklärt Bakiewicz.

Sein Trainerkollege Philipp Zurwieden ergänzt: „Außerdem wollen wir unsere jungen Spielerinnen weiter in den Kader integrieren, um uns auch für die Zukunft zu rüsten. Marla Bergmann hat den Schritt bereits in der letzten Saison geschafft, Leia Budde ist nun das nächste Beispiel. In Louisa Haverkamp haben wir eine dritte Jugendspielerin, die sich aufdrängt und einmal pro Woche mit der ersten Damen trainiert.“

Mit dem VfL Ahaus hat der TV Werne noch eine Rechnung offen. 2018, bevor Bakiewicz seine Pause als TVW-Trainer einlege, unterlag der TV Werne sehr unglücklich in der Abstiegsrelegation gegen die Münsterländer und musste in die Verbandsliga runter.

Der Stachel sitzt immer noch und Werne sinnt auf Revanche. „Wir haben vom ersten Saisonspiel viel mitnehmen können. Die Schwachpunkte wollen wir abstellen und uns auf unsere Stärken verlassen“, sagt Bakiewicz zuversichtlich. „Wir rechnen uns für unser erstes Heimspiel einiges aus, auch wenn es unter besonderen Umständen stattfindet.“

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Die Zuschauerkapazität wird coronabedingt begrenzt sein. Der TV Werne bittet seine Fans deshalb sich per E-Mail unter Heimspiele.tvw.volleyball@web.de anzumelden. Auch ohne vorherige Anmeldung können die Zuschauer erscheinen. In dem Fall kann der TV Werne aber nicht dafür garantieren, dass noch Plätze frei sind.

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