Die zwei Gesichter des Werner SC

Fußball-Rückblick

WERNE Beim Werner SC muss man die laufende Saison in zwei Hälften teilen: Vor dem 10. Spieltag und nach dem 10. Spieltag. Dank einer furiosen Aufholjagd überwintert der Sport-Club auf dem fünften Tabellenplatz.

von Von Dominik Gumprich

, 14.12.2009, 12:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Chris Thannheiser (Mitte) und der WSC stolperten in die Saison.

Chris Thannheiser (Mitte) und der WSC stolperten in die Saison.

Es werde nicht einfach, wieder mit um den Aufstieg zu spielen. Das war den Verantwortlichen klar. Aber mit einem derartigen Fehlstart rechnete keiner. Tiefpunkt war das 1:4 gegen den SV Stockum am vierten Spieltag zu Hause im Stadtstadion. Gefragt: Geduld mit den vielen "Jungspunde" Geduld war also gefragt, auch mit den vielen "Jungspunden" aus der A-Jugend. Sie mussten sich erst an die Spielweise in der Kreisliga gewöhnen: "Junge Spieler brauchen Zeit und vor allem Vertrauen, das zahlt sich am Ende aus", so Thomas Overmann, sportlicher Leiter der Werner. Im Laufe der Spielzeit musste Coach Andreas Zinke sogar vermehrt auf die Jugend setzten, viele Ausfälle routinierter Kräfte machten dies unabdingbar - mit Erfolg. "Es gab so viele Prozesse die greifen mussten, darauf waren wir nicht vorbereitet. Man merkte früh, dass irgendetwas nicht passte. Genau erklären kann ich das nicht. Aber wenn man einmal die Niederungen kennen gelernt hat und sich am eigenen Schopfe herausgezogen hat, ist das schon in Ordnung. Darauf können wir in der Rückrunde aufbauen", so Zinke.

Es werde nicht einfach, wieder mit um den Aufstieg zu spielen. Das war den Verantwortlichen klar. Aber mit einem derartigen Fehlstart rechnete keiner. Tiefpunkt war das 1:4 gegen den SV Stockum am vierten Spieltag zu Hause im Stadtstadion. Gefragt: Geduld mit den vielen "Jungspunde" Geduld war also gefragt, auch mit den vielen "Jungspunden" aus der A-Jugend. Sie mussten sich erst an die Spielweise in der Kreisliga gewöhnen: "Junge Spieler brauchen Zeit und vor allem Vertrauen, das zahlt sich am Ende aus", so Thomas Overmann, sportlicher Leiter der Werner. Im Laufe der Spielzeit musste Coach Andreas Zinke sogar vermehrt auf die Jugend setzten, viele Ausfälle routinierter Kräfte machten dies unabdingbar - mit Erfolg. "Es gab so viele Prozesse die greifen mussten, darauf waren wir nicht vorbereitet. Man merkte früh, dass irgendetwas nicht passte. Genau erklären kann ich das nicht. Aber wenn man einmal die Niederungen kennen gelernt hat und sich am eigenen Schopfe herausgezogen hat, ist das schon in Ordnung. Darauf können wir in der Rückrunde aufbauen", so Zinke.

Aufbaugegner am zehnten Spieltag: GW Selm Erst am zehnten Spieltag fand die Elf zu alter Stärke zurück und hatte mit GW Selm einen dankbaren Aufbaugegner: 5:0 "watschten" die Werner die Selmer ab und holten sich eine Menge Selbstvertrauen. "Wir haben mit den Spielern geredet, die Fehler aufgearbeitet. Und trotz der schwierigen Zeit, war es einfach mit der Mannschaft zu arbeiten. Alle haben sehr gut mitgezogen. Auch der Vorstand hat uns immer den Rücken gestärkt und nie an unserer Arbeit gezweifelt", sagt Zinke.

Zufrieden ist er aber mit dem Saisonverlauf trotzdem nicht, gerade wegen der Siegesserie zum Ende der Hinrunde: "Diese Spiele haben doch gezeigt, was möglich gewesen wäre", ärgert sich der Coach. Overmann hingegen freut sich und feuert gegen die Pessimisten: "Wie schnell wurden wir abgeschrieben und schon zu den Abstiegskandidaten gezählt. Jetzt, wo die jungen Spieler ihre Chance nutzen und fünf Spiele hintereinander gewonnen haben, kommen so langsam die Schulterklopfer wieder."

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