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Die LippeBaskets Werne haben keine Lust mehr auf Abstiegskampf. Dabei helfen soll mit Jordan Rose ein „echter Knaller“ aus Kanada.

Werne

, 27.07.2018 / Lesedauer: 2 min

Er soll für Entspannung sorgen und den Blutdruck auf der Tribüne reduzieren“, sagte Jens König, Geschäftsführer der LippeBaskets Werne. König spricht dabei allerdings nicht von einem beruhigenden Medikament, sondern von Neuzugang Jordan Rose. Der 31-Jährige soll dafür sorgen, dass Werne in der der 2. Basketball-Regionalliga nichts mehr mit dem Abstiegskampf zutun hat.

Verteidigung, Schnelligkeit, Scoring und das Aufbauspiel zählt König zu den Stärken des Guards, den er am Freitag in Werne vorstellte. Rose kann selbst punkten, wenn es gefordert wird – ansonsten soll er seine teilweise noch jungen Teamkollegen in Szene setzen, ihnen das Lernen auf dem Feld erleichtern. „Wir schätzen uns sehr glücklich. Er ist das Puzzleteil, das wir seit Jahren suchen. Wir sind so gut aufgestellt wie in den letzten fünf Spielzeiten nicht“, sagt ein begeisterter König. Er visiert mit dem aufgewerteten Kader eine ruhigere Saison an, spricht von „einem Zeichen an die Liga“: „Das Abstiegsgespenst ist endlichen verscheucht, unter die ersten Sechs zu kommen ist ein realistisches Ziel.“

Bekanntes Terrain

Und der Kanadier selbst? Der kam 2014 nach Deutschland, nachdem er in Nordamerika nach der Highschool an verschiedenen Colleges spielte und sich in semiprofessionellen Ligen probierte. Nach erfolgreichen Stationen beim TSV Hagen und den TuS HammStars folgt nun der Schritt nach Werne. „Ich mag die Atmosphäre und die Region“, sagt der zurückhaltende Hoffnungsträger auf Englisch, der aus Toronto stammt. „Das macht alles wesentlich einfacher“, fügt König mit Blick auf Roses Erfahrung in Deutschland hinzu.

LippeBaskets-Trainer Christoph Henke „musste nicht lange überlegen“, als sich die Möglichkeit bot, auf dem Markt zuzuschlagen. „Das ist einfach ein Knaller“, fasst König zusammen. Rose soll nicht nur als Spieler fungieren. „Wir wollen ihn in die Jugendarbeit einbinden. Er weiß, wie man mit Kindern arbeitet“, sagt König, von dessen Idee sich Rose begeistert zeigte: „Es ist immer großartig, mit Kids zu arbeiten.“

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