Ein Ex-Herberner überzeugt in der Westfalenliga - spielt aber viel weniger

rnFußball: Westfalenliga

Kurz vor dem Ende der Wechselfrist verlor der SV Herbern im Sommer noch einen Leistungsträger. Der kann bei seinem neuen Verein nun überzeugen, auch, wenn er dort deutliche weniger spielt.

Herbern

, 18.11.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Rund drei Jahre lang stand in der Offensive des SV Herbern ein wichtiger Leistungsträger regelmäßig in der Startelf. Im Sommer verließ er den Verein, um nochmal höherklassig zu spielen. Das gelang ihm - dennoch gibt es auch einen Wehrmutstropfen.

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Die Rede ist von Whitson Ferreira Dos Santos Filho oder kurz: Whitson. Der Brasilianer war beim SV Herbern ein wichtiger Spieler und regelmäßig der Toptorjäger in der Mannschaft. Dennoch verließ er den Verein zum Saisonende in Richtung Westfalenliga.

Der 31-Jährige schloss sich Westfalia Kinderhaus an - dem Aufsteiger aus der Herberner Landesliga. Dort stand er in allen acht Ligaspielen auf dem Platz und erzielte zwei Tore - hat aber deutlich weniger Einsatzminuten als einige seiner Kollegen aufzuweisen.

„Whitson ist echt einige Male von Verletzungen gestoppt worden“, erzählt Marcel Pielage, Trainer von Westfalia Kinderhaus. „Das war nie etwas schlimmes, hat ihn aber einige Trainingseinheiten gekostet. Und dann verliert man natürlich auch ein bisschen von seiner Fitness.“

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Und die fehlende Fitness kostete Whitson auch den einen oder anderen Startelf-Einsatz. „Wir haben auch so einen großen Kader und es kommt auf die Trainingsleistung an. Aber ich bin mir eigentlich sicher, dass er mehr Minuten bekommen hätte, wenn er fit gewesen wäre“, so Pielage.

Aber trotz des ganzen Pechs: Whitson ist gut angekommen in Kinderhaus. „Er ist ein cooler Typ und sehr zuverlässig. Da gibt es ja auch ganz andere“, so Pielage. „Aber Whitson kommt bei Wind und Wetter mit dem Rad von Nienberge nach Kinderhaus - oder wird eben von den Jungs abgeholt. In der Mannschaft ist er super integriert.“

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Aber auch sonst läuft es gut in Kinderhaus. Als Aufsteiger steht die Mannschaft in der Westfalenliga auf einem guten achten Platz. „Wir mussten am Anfang viel Lehrgeld zahlen. Das ist schon nochmal ein großer Sprung von der Landesliga“, findet Pielage. „Aber wir haben uns da reingearbeitet und Punkt für Punkt erkämpft.“

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