Ein gebürtiger Werner ließ den Traum des SV Herbern platzen

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Der SV Herbern musste sich im Viertelfinale des Westfalenpokals dem SV Rödinghausen mit 0:5 geschlagen geben. Für das erste Tor des Tages sorgte ein gebürtiger Werner.

Herbern

, 24.11.2019, 11:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war gerade einmal die siebte Minute im Viertelfinale des Westfalenpokals zwischen dem Fußball-Landesligisten SV Herbern und dem Regionalliga-Zweiten SV Rödinghausen. Nach einer Ecke von Eros Dacaj gibt es ein Getümel im Herberner Strafraum. Felix Backszat behält den Überblick und netzt zum 1:0 aus Rödinghausener Sicht ein. Der Anfang vom Ende der Träume auf ein Weiterkommen des SV Herbern.

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Für den Torschützen war das Spiel kein ganz gewöhnliches - der Regionalliga-Spieler kommt gebürtig aus Werne, kennt den SV Herbern also noch aus Kindertagen. Sein letztes Spiel gegen den Verein ist allerdings schon einige Zeit her, verrät der 30-Jährige: „Ich glaube, das war in der D-Jugend, als ich das letzte Mal gegen Herbern gespielt habe. Ist also schon etwas her.“

„Mich freut das Tor und dass ich damit meiner Mannschaft geholfen habe“

Und auch das Tor ganz in der Nähe seiner alten Heimat ist für ihn zwar schön, aber nicht viel anders, als andere Treffer auch. „Ich bin zwar in Werne geboren, aber fußballerisch habe ich hier nicht so viele Verbindungen“, erklärt der 30-Jährige. „Aber trotzdem freue ich mich natürlich über das Tor und dass ich damit meiner Mannschaft geholfen habe.“

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Seine Fußballkarriere führte ihn bisher bereits durch Vereine wie BV Brambauer, Hammer SpVg, RW Ahlen, Viktoria Köln - und nun den SV Rödinghausen. Erst seit dem Sommer ist der 30-Jährige ein Teil der ambitionierten Regionalliga-Mannschaft - und konnte auf Anhieb überzeugen. In der Liga stand Backszat bisher in jedem Spiel für den SV Rödinghausen auf dem Platz, ebenso wie in der Partie gegen den SV Herbern.

Herbern hätte an der Überraschung schnuppern können

Mit dem Pokalspiel seiner Mannschaft ist Backszat zufrieden, auch wenn die Herberner über lange Strecken noch für eine Überraschung hätten sorgen können. „Es sind noch zwei oder drei Tore in den letzten Minuten gefallen, da war der Bann gebrochen. Vorher beim 2:0 konnte Herbern immer noch Schnuppern und es gab die eine oder andere brenzlige SItuation“, weiß der 30-Jährige. „Aber alles in allem haben wir verdient gewonnen, denke ich.“

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