Ein hart erkämpfter Auftaktsieg für den SV Herbern

rnFußball: Landesliga

Lange tat sich der SV Herbern schwer im Auftaktspiel in der Landesliga 4. Die Erleichterung über den 2:1-Sieg war deutlich spürbar - auch wenn die Herberner möglicherweise ihren Kapitän verloren haben.

Herbern

, 06.09.2020, 21:07 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es war das erste Pflichtspiel nach langer Zeit für den SV Herbern. Und das war kein einfaches: Gegen die SG Borken taten sich die Herberner lange schwer - holten sich aber am Ende den verdienten Sieg.

Landesliga 4

SV Herbern - SG Borken

2:1 (0:1)

Nach dem Abpfiff war Neu-Trainer Benjamin Siegert die Erleichterung deutlich anzumerken. Mit 2:1 hatte seine Mannschaft di SG Borken im ersten Ligaspiel besiegt - und das, obwohl sie noch zur Halbzeit mit 0:1 zurückgelegen hatten. Schon in der ersten Hälfte hatten die Herberner einige Torchancen durch Michael Schulte oder Luis Krampe, konnten sich aber nicht entscheidend gegen die hart kämpfenden Borkener durchsetzen.

Das nutzten die Gegner in Person von Bastian Bone aus (42.), der zum 1:0 für die SG traf. Der eigentlich starke Herberner Torhüter Leonhard Fenker sah in der Szene alles andere als gut aus.

Doch der SVH kam ganz anders aus der Kabine. Die Mannschaft von Benjamin Siegert zeigte, dass sie nicht nur spielerisch, sondern auch kämpferisch gegen Borken mithalten kann und erkämpfte sich Chance um Chance.

Am Ende war es Michael Schulte, der sich den Ball an der Mittellinie erkämpfte und Luis Krampe in Szene setzte, der einfach nur noch zum umjubelten 1:1-Ausgleich einnetzen musste (51.).

Und der brachte die Herberner erst recht wieder ins Spiel. Immer weiter kreierten sie sich Chancen, die Feldüberlegenheit war zu spüren.

Jetzt lesen

In der 60. Minute dann aber ein Schockmoment: Kapitän Philipp Dubicki knickte im eigenen Strafraum um und verließ humpelnd den Platz. Genauere Informationen über seine Verletzung gab es nach dem Abpfiff nicht.

Die Mannschaft schüttelte sich kurz, spielte dann aber weiter guten Fußball. Besonders die Einwechslungen von Benjamin Siegert fruchteten. So machten Robin Schmitt und Robin Schwick für Philipp Dubicki und Dominick Lünemann die rechte Seite unsicher. Und auch Marcel Scholtysik durfte für Dennis Närdemann ins Spiel kommen. Er ackerte viel und belohnte sich und seine Mannschaft am Ende für eine couragierte Leistung: In der 82. Minute besorgte er das 2:1 - in Herbern war kein Halten mehr.

Jetzt lesen

„Am Ende hat man gesehen, dass wir den Sieg unbedingt wollten. Wir haben auch nochmal alles nach vorne geschmissen, was wir auf der Bank hatten“, so Siegert schmunzelnd. Für seine Einwechslungen freute er sich: „Es ist hier ja fast egal, wen du da reinwirfst, du bekommst ja immer weiter Qualität. Das hilft uns schon enorm.“

Weiter geht es für den SV Herbern schon am Dienstag - dann spielen sie im Pokal gegen den TSV Ostenfelde.

SVH: Fenker - Dubicki, Krampe, Schütte, Just, Schulte, Trapp, Närdemann, Höring, Lünemann, Airton

Tore: 0:1 (42.), 1:1 Krampe (51.), 2:1 Scholtysik (82.)

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt