Eintracht scheidet sang- und klanglos aus

Fußball: Kreispokal

Seine Premiere an der Seitenlinie hatte sich Mario Martinovic ganz anders vorgestellt. Gegen den künftigen Ligakonkurrenten BSV Heeren kassierte Fußball-A-Ligist Eintracht Werne am Mittwochabend in der ersten Runde des Kreispokals eine derbe Klatsche.

WERNE

, 20.07.2017, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eintracht scheidet sang- und klanglos aus

Die Abwehr Eintracht Wernes um Sandro Ünal (l.) stand beim 3:1-Sieg gegen TuS Uentrop sicher

Kreispokal, 1. Runde Heeren - Eintr. Werne 9:1 (6:0)

Bereits nach zwölf Minuten war die Begegnung entschieden. Heeren führte mit 3:0. Beim Stand von 0:6 hatte sich der Gast in die Pause gerettet. „Von den ersten sechs Schüssen waren sieben drin. Fünf der Gegentore haben wir einfach hergeschenkt“, sagte Martinovic. Mehrmals verloren seine Spieler den Ball unmittelbar vor dem eigenen Tor. „Man hat gemerkt, dass der Gegner weiter ist“, sagte der neue Eintracht-Coach, der mit seinem Team noch kein Testspiel absolviert hatte.

Nach der Pause gelang dem eingewechselten Alexander Holthaus das 1:6. „Nach dem 1:7 waren die Köpfe aber gleich wieder unten“, so Martinovic, der betonte: „So hat sich das keiner vorgestellt.“ Eintracht-Keeper Daniel Rafalski verhinderte noch weitere Gegentore. Die Erkenntnis des neuen Trainers: „Wir haben sehr viel Arbeit vor uns. Vor allem defensiv müssen wir viel kompakter werden.“

Team Eintracht: Rafalski - Ünal, Schiller, Akyüz, Yilmaz (25. Holthaus), Krause, Wilczek, Martinovic, Özdemir (65. Matula), Polat, Pra (70. Müller)

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