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Eintracht Werne bleibt Zweiter / SV Herberns U23 verhindert Abstieg

Fußball: Kreisliga A

Das Wunder blieb aus: Durch Sieg von Heessen kann Eintracht Werne nicht mehr Meister werden. Die U23 des SV Herbern kann hingegen feiern – sie bleibt gegen Davensberg in Liga A.

Werne, Herbern, Stockum

, 19.05.2019 / Lesedauer: 4 min
Eintracht Werne bleibt Zweiter / SV Herberns U23 verhindert Abstieg

Luis Krampes Freistoß hat es nicht in das Tor geschafft. © David Döring

Kreisliga A1 Unna-Hamm
Eintracht Werne – Bergkamen 4:2 (3:1)

Die Evenkämper stehen somit als Vizemeister fest. Eintrachts Trainer Mario Martinovic schickte nach dem Spiel Glückwünsche in Richtung Heessen: „Glückwunsch an Heessen. Sie sind verdient Meister geworden. Uns fehlte in dieser Saison das nötige Glück. Ich bin der Meinung, beide Teams hätten es verdient gehabt, auf Platz eins zu stehen.“

Die Gastgeber zeigten am Sonntag eine gute Partie. Nachdem vor dem Spiel die Abgänge von der Eintracht verabschiedet wurden, legte die Eintracht gut los. Nur drei Minuten waren gespielt, da durften die Fans schon jubeln. Ibrahim Kabakoglu legte den Ball von rechts in die Mitte, wo Enes Akyüz zur Führung einschob.

Eintracht Werne bleibt Zweiter / SV Herberns U23 verhindert Abstieg

Vor der Partie verabschiedeten der Sportliche Leiter Rainer Fiebig (1.v.l.), der 1. Vorsitzende Harald Wohlfahrt (1.v.r.) und Pressevertreter Jürgen Menke (2.v.r.) die Abgänge. © Matthias Kerk

Bergkamen ließ sich von dem frühen Gegentor nicht beeindrucken. Jörg Plattfaut traf in der elften Minute zum Ausgleich. Die Freude über den schnellen Ausgleich hielt nicht lange. Wieder brachte eine Kombination zwischen Akyüz und Kabakoglu den Erfolg. Diesmal legte Akyüz den Ball von rechts in die Mitte und Kabakoglu vollendete (12.) – 2:1. Kurz vor der Pause baute Deniz Ünal die Führung aus (42.). „In der ersten Hälfte haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. Im zweiten Durchgang haben die Mannschaften dann Tempo rausgenommen“, sagte Martinovic. Im zweiten Durchgang hatten beide Teams gute Möglichkeiten.

Kabakoglu vergab zunächst doppelt (46./52.) und auf der Gegenseite konnte sich Eintrachts Keeper Daniel Rafalski mit zahlreichen Glanzparaden auszeichnen. TuRa hatte durch den Anschlusstreffer zum 3:2 von Nils Rösener noch einmal Hoffnung, doch wieder lieferten die Hausherren die passende Antwort.

Im direkten Gegenzug setzte Deniz Ünal mit einem schönen Pass Akyüz in Szene. Der lief über links allein auf das Tor zu und überlupfte den Keeper. Danach war der letzte Willen bei Bergkamen gebrochen. „Auch wenn wir kein Meister mehr werden können, haben wir eine klasse Serie gespielt. Die Mannschaft kann stolz sein“, sagte Martinovic.

Eintracht Werne: Rafalski - Akyüz, Schebab, Pawlik (77. Bozkurt), Martinovic, Kabakoglu (63. Kozlik), S. Ünal, Schiller, Sari, Kavakbasi (85. Matula), D. Ünal

Tore: 1:0 Akyüz (3.), 1:1 Plattfaut (11.), 2:1 Kabakoglu (12.), 3:1 D. Ünal (42.). 3:2 Nagel (67.), 4:2 Akyüz (68.)

Kreisliga A2 Münster
SV Herbern II - Davensberg 2:1 (1:0)

Die Zuversicht war groß bei Christian Adamek vor dem Heimspiel gegen den SV Davaria Davensberg. Er sollte recht behalten. Der Klassenerhalt steht fest und das ohne Schützenhilfe aus den anderen Partien, sondern durch einen souveränen 2:1-Sieg gegen den Tabellendritten, der noch deutlich höher hätte ausfallen können.

„Die Erleichterung ist definitiv da. Aufgrund des Spiels war es sehr nervenaufreibend. Die Partie hätte viel früher entschieden sein können“, sagte U23-Coach Christian Adamek.

Schon in der Anfangsphase spielte Herbern mit viel Druck nach vorne, was sich direkt bezahlt machen sollte: Eine schöne Kombination fand Lars Bußkamp (8.) als Abnehmer, der die frühe Führung besorgte. Luis Krampe hätte gleich zwei Mal vor der Halbzeit erhöhen können. Erst verstolperte er nach rund 30 Minuten einen Ball aus fünf Metern, dann parierte der Davensberger Torwart einen stark getretenen Freistoß von Krampe (45.).

Es war sonst nicht viel, was beide Mannschaften boten. Foul reihte sich an Foul, Diskussion an Diskussion. Verbale Scharmützel und Nickligkeiten hatten zeitweise mehr vom Spiel als der Fußball. Spielfluss konnte so nicht entstehen. In Hälfte zwei hätten Daniel Andres Dellwig-Jerez (50.), Oliver Eckey (65.) und Krampe schon für die Vorentscheidung sorgen können, vergaben aber aus guten Positionen.

Es war Eckey (75.), der mit einem Schuss aus rund 20 Metern für die 2:0-Führung sorgte. Zu diesem Zeitpunkt spielte der SVH schon in Überzahl: Davensbergs Innenverteidiger Rojhat Atalan sah wegen einer Tätlichkeit fünf Minuten zuvor die Rote Karte.

Statt das Spiel aber souverän über die Zeit zu bringen, sorgte ein Elfmeter, verursacht durch Julius Höring, für den Anschlusstreffer durch Maurice Tia (76.). Es wurde eine nervenaufreibende Schlussviertelstunde, die Herbern aber noch über die Zeit brachte.

SV Herbern: Adamek - Aschoff, Höring, Krampe, Dellwig-Jerez, Uhlenbrock, Trapp, Bußkamp, Temmann, Bergmann, Klüsener (45. Eckey)

Tore: 1:0 Bußkamp (8.), 2:0 Eckey (75.), 2:1 (76.)

Bes. Vorkomn.: Davensbergs Rojhat Atalan sieht wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte (70.)

SV Stockum verliert knapp in Hamm

Mit nur elf Spielern trat der Fußball-Kreisligist SV Stockum am Sonntag im Auswärtsspiel beim Hammer SC an. Die Stockumer schlugen sich tapfer, aber verloren dennoch mit 1:2. Die personelle Situation war so schlecht, dass sogar der Trainer Zakaria Slimani von Beginn an für die Stockumer auflaufen musste. Bereits nach 15 Minute lag Stockum hinten. Felix Berndt brachte die Hammer in Front. Stockum zeigte sich unbeeindruckt. Nur acht Minuten später erzielte Tolga Topuz den Ausgleich. Kurz vor der Pause dann der erneute Rückschlag. Hamm traf zur erneuten Führung. In der Konstellation war für die Stockumer dann nicht mehr möglich.
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